Optimieren Sie Ihre Cloud und unterstützen Sie Azure-Kunden dabei, mit persistentem Intel® Optane™ Speicher in großem Maßstab Innovationen umzusetzen

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Durch eine höhere Arbeitsspeicherkapazität für kritische Enterprise-Workloads in der Microsoft Azure-Cloud können Unternehmen die großen Datenmengen, die bei einer Reihe von Anwendungen anfallen, richtig verwalten. Zu Anwendungen gehören künstliche Intelligenz (KI) und auf maschinellem Lernen beruhende Anwendungen genauso wie die Analyse der wachsenden Datenmengen von Edge-Geräten. Wie aber können Azure-Ingenieure und -Lösungsarchitekten angesichts der Größenbeschränkungen von DRAM-basiertem Arbeitsspeicher Lösungen entwickeln, die es Kunden erlauben, die Leistung von Workloads zu optimieren und zu erhöhen und gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten (TCO) zu reduzieren?

Für SAP-Kunden, die von einer lokalen Bereitstellung zu einer Cloud-basierten Instanz in Microsoft Azure migrieren, eignet sich persistenter Intel® Optane™ Speicher (PMem) perfekt, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Intel, SAP und Microsoft haben mit Intel Optane PMem sowie den Leistungsvorteilen von skalierbaren Intel® Xeon® Prozessoren der 3. Generation gemeinsam neue SAP HANA Large Instances entwickelt. Das Potenzial von Intel Optane PMem geht jedoch über SAP-Workloads hinaus. PMem kann in eine Vielzahl neuer Cloud-Lösungen integriert werden. Es bietet Azure-Ingenieuren drei verschiedene Arten von Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Lösungen für Kunden.

Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben und Lösungen entwickeln, die von Intel Optane PMem profitieren könnten, wenden Sie sich an das Intel Kundenteam, um eine Vorführung zu arrangieren.

 

1. Geringere TCO durch höhere Arbeitsspeicherdichte

Die Optimierung der Microsoft Azure-Cloud zur Sicherstellung geringerer TCO für Kunden mit SAP-Workloads erfordert eine gemeinsam entwickelte Lösung, die hohe Flexibilität bietet. SAP HANA Large Instances mit Intel Optane PMem erhöhen die Arbeitsspeicherdichte im Vergleich zu DRAM drastisch. DRAM ist zwar schnell, aber teuer, und weist im Vergleich zu anderen Speichertechnologien eine geringe Dichte auf.

Infolgedessen kann der kleinere DRAM-only-Knoten am Primärstandort mit neuen SAP HANA-Instanzen Daten in einem größeren Intel Optane PMem Knoten replizieren. Möglich sind dabei Verhältnisse von 1:2 und 1:4. Daten werden dann in persistentem Speicher vorab geladen. Bei Ausfall eines primären Standorts kann der Intel Optane PMem Knoten mit seiner höheren Dichte als primärer Knoten fungieren. Dies bedeutet, dass für Qualitätssicherung und Notfallwiederherstellung keine siloartigen Instanzen mehr benötigt werden. So sparen Azure-Kunden bares Geld. Da Daten außerdem in den Intel Optane PMem Knoten vorab geladen werden, müssen sie nicht von Laufwerken geladen werden. Gleichzeitig werden Ausfallzeiten reduziert – was Wiederherstellungszeiten weiter verbessert1.

Um das Potenzial dieser Innovationen zu quantifizieren, wurden Tests mit zwei S224 HANA Large Instances durchgeführt. Die erste Instanz war ein DRAM-only-System mit 6 TB Arbeitsspeicher. Die zweite war ein System mit 9 TB Arbeitsspeicher, bestehend aus 3 TB DRAM und 6 TB Intel Optane PMem (im Verhältnis 1:2). Die Nachladezeit für Daten in der von Intel Optane PMem unterstützten Instanz war 22-mal schneller als beim DRAM-only-System. Die Ladezeit beim DRAM-System nach dem Neustart betrug ca. 44 Minuten – und lediglich 2 Minuten beim Intel Optane PMem Knoten1.

2. Geringere Latenz

Ein entscheidender Aspekt für Cloud-Architekten und -Ingenieure bei der Entwicklung von Lösungen für Kunden ist die Herausforderung, die wachsende Datensätze und immer schnellere Daten für traditionelle Datenbereitstellungsmodelle darstellen. Durch erhöhte Arbeitsspeicherdichte und nahezu DRAM-Geschwindigkeit bietet Intel Optane PMem latenzarmen Zugriff auf größere Datenmengen für innovative Anwendungsfälle wie Internet der Dinge (IoT), KI und maschinelles Lernen2. Dies bedeutet, dass weniger Daten an anderen Orten (wie in Flash-basiertem oder festplattenbasierten Speicher) gespeichert werden müssen – beide Speicherlösungen weisen langsamere Reaktionszeiten auf.

3. Vereinfachung komplexer Architekturen

Mit zusätzlicher Arbeitsspeicherkapazität können kleinere, ausschließlich auf DRAM beruhende SAP HANA-Knoten konsolidiert werden. Transaktions- und Analyse-Workloads können auch in einzelnen Knoten kombiniert werden. Durch Reduzierung der Bereitstellungskomplexität mit Intel Optane PMem ist es Unternehmen gelungen, Kosteneinsparungen in Höhe von 39 % pro Datenbank-Terabyte zu erzielen2. Beide Vorteile vereinfachen SAP HANA-Architekturen und reduzieren zudem die TCO weiter. Angesichts wachsender Datenbanken können Server, die Intel Optane PMem unterstützen, mit kapazitätsstarken Arbeitsspeichermodulen aufgerüstet werden, um wachsende Datenmengen zu bewältigen. Außerdem kann die Verwaltung von Datenspeicherstufen vereinfacht werden, was dazu beiträgt, die Infrastrukturkosten zu senken.

Darüber hinaus funktionieren die SAP HANA-Funktionen für Sicherung, Wiederherstellung und Systemreplikation mit Intel Optane PMem auf gleiche Weise. Sicherungen speichern alle persistenten Volumendaten ohne Zugriff auf persistenten Arbeitsspeicher. Das bedeutet, dass Daten anschließend im persistenten Volumen wiederhergestellt werden können. Zudem kann Systemreplikation in einer gemischten Umgebung mit Systemen, die mit oder ohne persistenten Arbeitsspeicher konfiguriert sind, eingesetzt werden.

Nächste Schritte

Wenden Sie sich an Ihr Intel Kundenteam, um eine Vorführung für Ihr Ingenieurteam zu vereinbaren und mehr darüber zu erfahren, wie die Lösungen, die Sie erarbeiten, von Intel® Optane™ Technologie auf Microsoft Azure und Intel profitieren könnten.

Oder erfahren Sie mehr darüber, wie Microsoft Azure und Intel gemeinsam für eine leistungsstarke und flexible Cloud sorgen, die alle Kundenanforderungen erfüllt.

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Persistenter Intel® Optane™ Speicher