Problembehandlung: Weshalb bootet mein Computer Windows nicht?

Wenn dein Computer das Betriebssystem nicht hochfährt und auf der BIOS-Seite festhängt, bist du hier richtig. 1 2 3

Es ist frustrierend, wenn der PC nicht richtig bootet. Egal, ob du gerade ein System zusammenstellst oder dein System plötzlich nicht mehr funktioniert – zu wissen, wo du dann mit der „Reparatur“ beginnen solltest, kann sich als schwierig erweisen. Diese Schwierigkeiten werden noch verschärft, wenn du nicht auf dein Betriebssystem zugreifen kannst.

In diesem Leitfaden behandeln wir die zu unternehmenden Schritte, wenn du deinen Computer einschaltest und der Bildschirm zwar funktioniert, er aber keinen Zugriff auf das Betriebssystem (OS) zulässt und bei der BIOS-Anzeige hängen bleibt. Es gibt viele mögliche Ursachen für dieses Problem, also werden wir einige der häufigsten Probleme durchgehen, um zu versuchen, dein System wieder zum Laufen zu bringen.

Sollte dein Computer überhaupt nicht starten, wenn du auf den Einschaltknopf drückst, oder wenn er sich nach einer Sekunde gleich wieder ausschaltet: Mit dieser Art von Problemen befassen wir uns hier.

Wenn du auf das Betriebssystem zugreifen kannst, aber immer noch Probleme auftauchen, solltest du eine Software-Problembehandlung durchführen. Es stehen viele Ressourcen zur Verfügung, die dabei helfen, Probleme mit dem Betriebssystem zu lösen.

Das BIOS (Basic Input/Output System) ist eine auf dem Mainboard gespeicherte Software, die mit der Systemhardware interagieren kann und Grundfunktionen wie die Boot-Reihenfolge steuert. Neuere Mainboards verwenden das UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) anstelle eines BIOS. Das UEFI ist eine verbesserte Version der Software, die benutzerfreundlicher designt wurde und die Kompatibilität mit neuerer Hardware sicherstellt.

Man kann diese Software als ein einfaches Betriebssystem für das Mainboard betrachten, die dem Computer mitteilt, wie er zu starten hat. Das BIOS ist das, was vor dem Laden des Betriebssystems auf dem Bildschirm zu sehen ist (sofern die Anzeige nicht unterdrückt wird) und besteht in der Regel aus einem Textmenü oder einer einfachen Benutzeroberfläche, mit der die Grundfunktionen der Hardware gesteuert werden können. Dazu gehört das Ändern von Instruktionen für das Hochfahren und die Fehlerbehebung.

Das BIOS kann je nach Mainboard variieren, weshalb es keine allgemeingültige Anleitung für die Bedienung gibt. Obwohl die Benutzeroberflächen je nach Hersteller unterschiedlich sind, funktionieren sie auf ähnliche Weise. Wenn du Fragen zu deinem speziellen BIOS hast, lies bitte in den Unterlagen zu deinem Mainboard nach.

Abhängig von den Besonderheiten deiner Situation kann es sinnvoll sein, zu einem bestimmten Abschnitt dieses Artikels zu springen. Wenn du ein neues USB-Peripheriegerät wie Tastatur, Maus oder Headset angeschlossen hast, lies bitte weiter. Falls du kürzlich einen neuen Datenspeicher hinzugefügt hast, beginne mit dem Abschnitt „BIOS aktualisieren“. Wenn dein Computer noch nie erfolgreich gebootet hat, findest du im Abschnitt „BIOS-Fehlermeldungen“ den besten Ausgangspunkt.

Ausschließen externer Faktoren

Bevor du irgendwelche Einstellungen änderst, trenne zunächst versuchsweise alle angeschlossenen Peripheriegeräte von deinem Computer. Damit ist alles andere als das Stromkabel, das am Bildschirm angeschlossene Monitorkabel sowie die Tastatur, die zur Navigation in den Menüs notwendig ist, gemeint. Angeschlossene Peripheriegeräte wie externe Festplattenlaufwerke oder sogar über USB angeschlossene Mäuse können potenziell Probleme bei der Spannungsversorgung, Treiberkonflikte oder Probleme mit der Bootreihenfolge verursachen und das System davon abhalten, das Betriebssystem zu booten.

Wenn das Betriebssystem erfolgreich gebootet wird, ohne dass zusätzliche Geräte eingesteckt sind, sollte jedes einzelne angeschlossen und dann der PC neu gestartet werden, bis das Peripheriegerät gefunden ist, welches das Problem verursacht.

BIOS-Fehlermeldungen

Nachdem externe Peripheriegeräte als Fehlerquelle ausgeschlossen wurden, ist es Zeit, das BIOS auf Fehlermeldungen zu überprüfen.

Wenn das BIOS ein Hardwareproblem erkennt, wird dies häufig gemeldet, bevor man überhaupt Zugriff auf das BIOS-Menü hat. Die Fehlermeldung hängt vom verwendeten BIOS und dem vorliegenden Problem ab; hier sind einige Referenzbeispiele:

  • CPU fan not detected - Fan or cooler issue. (CPU-Lüfter nicht erkannt – Lüfter- oder Kühlerproblem.)
  • BOOT Device Error - There is an issue with one of your storage drives. (BOOT-Gerätefehler – es gibt ein Problem mit einem der Speicherlaufwerke.)

Wenn du auf einen Fehler stößt, bei dem nicht sofort ersichtlich ist, worin das Problem besteht, informiere dich entweder online oder in den Unterlagen zu deinem Mainboard anhand der technischen Daten. Dies kann ein wichtiger Schritt sein, um das Problem zu identifizieren und die nächsten Schritte für die Korrektur durchzuführen.

Wenn nach der Untersuchung und Behebung aller Fehlermeldungen immer noch Probleme dabei auftauchen, in das Betriebssystem zu gelangen, könnte es notwendig sein, das BIOS in seinen Default-Zustand (werkseitige Voreinstellungen) zurückzusetzten.

Wiederherstellen der Default-Einstellungen

Vorwarnung: Da das BIOS den grundlegenden Betrieb des Systems kontrolliert, sollte man bei Änderungen vorsichtig vorgehen.

1. BIOS-Menü aufrufen, falls es nicht bereits angezeigt wird: Dieser Vorgang ist je nach Hersteller unterschiedlich, erfordert aber in der Regel das Drücken einer Taste unmittelbar nach dem Einschalten des Systems, häufig ist es die F2- oder Entf-Taste. Die meisten Systeme geben gleich nach dem Einschalten die entsprechende Taste auf dem Bildschirm bekannt. Tippe wiederholt auf diese Taste, sobald du das System einschaltest, und du solltest dich sogleich im BIOS-Menü befinden.

2. Zurücksetzen auf die Default-Einstellungen: Es kann hilfreich sein, nachzuschlagen, wie man dabei abhängig vom Mainboard-Hersteller genau vorgeht, aber häufig findet sich diese Option im Abschnitt „Save and Exit“ (Speichern und Beenden) des Menüs. Damit werden die BIOS-Einstellungen auf die Defaultwerte zurückgesetzt, was dazu beitragen kann, Probleme zu beheben, die durch Änderungen an der Konfiguration verursacht wurden. Bestätige das Speichern und starte den Rechner neu, um die Änderungen zu übernehmen.

BIOS aktualisieren

Möglicherweise ist dies nicht so relevant, wenn du einen vorkonfigurierten Computer verwendest oder wenn dein Computer erst funktionierte und dann eine Fehlfunktion auftrat. Wenn du aber einen neuen PC baust und insbesondere bei der Verwendung eines älteren Mainboards, kann die Aktualisierung des BIOS bei der Behebung von Bootproblemen nützlich sein.

Auch hier variiert der Ablauf je nach Hersteller leicht, sodass es sich lohnt, die Einzelheiten nachzuschlagen. Der Mainboard-Hersteller hat das korrekte Verfahren wahrscheinlich im Manual des Mainboards oder online dokumentiert. Viele Hersteller haben unterschiedliche Prozesse, und einige High-End-Mainboards verfügen sogar über selbstständige Update-Funktionen.

Das Aktualisieren der Firmware kann Probleme lösen, die durch die Verbindung neuer Hardware, wie z. B. Datenträgern mit höherer Kapazität, mit älteren Mainboards entstehen.

Datenspeicher

Das Betriebssystem ist auf einem Speicherlaufwerk bzw. Datenträger installiert, sodass Fehler beim Laden des Betriebssystems auf Probleme mit dem betreffenden Datenträger hinweisen können. Es gibt einige Möglichkeiten, Probleme mit dem Datenspeicher zu diagnostizieren. Wir beginnen mit der Bootreihenfolge.

Die Bootreihenfolge (auch Bootpriorität genannt) ist die Reihenfolge, in der dein PC die verfügbaren Datenspeicheroptionen durchsucht und entscheidet, welche davon Priorität haben sollen. Ist der Datenträger mit dem Betriebssystem nicht der höchste (erste) in der Bootreihenfolge, könnte dies erklären, warum es nicht richtig geladen wird. Durch das Ändern dieser Einstellungen kannst du von einer CD/DVD oder einem externen Datenspeicher booten, was für bestimmte Dinge wie das oben genannte BIOS-Update nützlich sein kann. Dies kann auch zu Problemen führen, wenn die Bootreihenfolge falsch ist oder wenn das System das primäre Speichergerät nicht erkennt.

1. Externe Datenspeicher entfernen: Um die Bootreihenfolge zu bestimmen, musst du das System neu starten und alle externen Datenspeicher oder Flash-Datenträger vom System trennen und durch Drücken der entsprechenden Taste während des Startvorgangs das BIOS aufrufen.

2. Zum Boot-Abschnitt des BIOS wechseln: Der Name kann etwas anders sein, aber generell suchst du nach dem Abschnitt für Datenspeicher („Laufwerke“, Datenträger), der wahrscheinlich Boot Priority (Bootpriorität) oder Boot Order (Bootreihenfolge) genannt wird.

3. Den richtigen Boot-Datenträger festlegen. Das primäre „Laufwerk“ sollte dasjenige sein, auf dem dein Betriebssystem installiert ist. Wenn du nicht weißt, von welchem Datenträger du booten sollst, musst du dir den Datenträger („Laufwerk“) möglicherweise selber ansehen, da Kapazität und Marke oft auf dem Etikett stehen und diese Angaben oft auch im BIOS stehen. Wenn du nicht sicher bist, auf welchem der Datenträger sich das Betriebssystem befindet, deaktiviere im BIOS alle außer einem und überprüfe dann, ob das System bootet. Sollte das System nicht booten, setze den Prozess weiter fort, bis du den richtigen Datenträger gefunden hast. Anschließend kannst du dann zurück ins BIOS gehen und die anderen Datenträger wieder aktivieren. Achte auf jeden Fall darauf, dass der Datenträger mit dem Betriebssystem ganz oben in der Prioritätenliste steht.

4. Änderungen speichern. Sobald die Bootreihenfolge richtig festgelegt ist, kannst du die Änderungen speichern und das BIOS-Menü verlassen.

Sollte das BIOS deinen Datenträger mit dem Betriebssystem überhaupt nicht erkennen, also nicht im Menü der Bootreihenfolge anzeigen, könnte dies an einem Problem mit dem Datenträger bzw. Laufwerk selbst oder dessen Konfiguration liegen.

Wenn du einen Datenspeicher mit PCIe*-Schnittstelle wie z. B. ein NVMe*-SSD verwendest, kann auch dies zu Problemen führen, wenn dein Setup nicht richtig konfiguriert ist. PCIe* ist die serielle Schnittstelle, die es dem Chipsatz und der CPU ermöglicht, mit der auf deinem Mainboard installierten Hardware zu kommunizieren. Es gibt eine begrenzte Anzahl von „PCIe-Lanes“ (diejenigen Kanäle, über die Daten gesendet und empfangen werden), die richtig auf die Hardware, die sie verwendet, verteilt werden müssen, einschließlich GPU, Erweiterungskarten und einiger Datenspeicherlösungen.

Bei unsachgemäßer Zuordnung kann dies zu Leistungseinbußen oder Kompatibilitätsproblemen führen. Dies ist noch mehr von Bedeutung, wenn du einen Computer erstmalig konfigurierst, der noch nie erfolgreich gebootet hat, oder wenn du zu einem älteren System neue Hardware hinzufügst, da es unwahrscheinlich ist, dass sich die Lane-Zuordnung ohne die Installation oder Deinstallation von Hardware verändert.

Du solltest dir auch überlegen, ob dein Mainboard den richtigen Bootmodus für dein SSD unterstützt oder nicht. Wenn du einen NVMe*-M.2-Datenträger auf einer Erweiterungskarte verwendest, ist dein Mainboard/BIOS möglicherweise nicht in der Lage, von dem neueren Datenträgerformat zu booten. Es kann unter Umständen erforderlich sein, das BIOS zu aktualisieren, um ein neueres UEFI mit NVMe*-Boot-Unterstützung zu aktivieren oder in einen UEFI-Bootmodus zu wechseln, um das neue „Laufwerk“ zu verwenden. Die meisten modernen Mainboards mit M.2-Steckplätzen werden dieses Problem nicht haben; wenn du jedoch mit älterer Hardware arbeitest, lohnt es sich, diese Optionen im Boot-Abschnitt des BIOS zu erkunden oder ein Update auf die neueste Version der Mainboard-Software durchzuführen.

In den Unterlagen für das Mainboard kannst du nachlesen, wie dein Mainboard mit der PCIe*-Zuordnung umgeht und ob es UEFI-kompatibel ist oder nicht. In diesem Leitfaden findest du weitere Informationen über das Booten von NVMe*-basierten SSDs.

Mehr über PCIe*, UEFI und Datenspeicher

Wenn du einen Datenspeicher mit PCIe*-Schnittstelle wie z. B. ein NVMe*-SSD verwendest, kann auch dies zu Problemen führen, wenn dein Setup nicht richtig konfiguriert ist. PCIe* ist die serielle Schnittstelle, die es dem Chipsatz und der CPU ermöglicht, mit der auf deinem Mainboard installierten Hardware zu kommunizieren. Es gibt eine begrenzte Anzahl von „PCIe-Lanes“ (diejenigen Kanäle, über die Daten gesendet und empfangen werden), die richtig auf die Hardware, die sie verwendet, verteilt werden müssen, einschließlich GPU, Erweiterungskarten und einiger Datenspeicherlösungen.

Bei unsachgemäßer Zuordnung kann dies zu Leistungseinbußen oder Kompatibilitätsproblemen führen. Dies ist noch mehr von Bedeutung, wenn du einen Computer erstmalig konfigurierst, der noch nie erfolgreich gebootet hat, oder wenn du zu einem älteren System neue Hardware hinzufügst, da es unwahrscheinlich ist, dass sich die Lane-Zuordnung ohne die Installation oder Deinstallation von Hardware verändert.

Du solltest dir auch überlegen, ob dein Mainboard den richtigen Bootmodus für dein SSD unterstützt oder nicht. Wenn du einen NVMe*-M.2-Datenträger auf einer Erweiterungskarte verwendest, ist dein Mainboard/BIOS möglicherweise nicht in der Lage, von dem neueren Datenträgerformat zu booten. Es kann unter Umständen erforderlich sein, das BIOS zu aktualisieren, um ein neueres UEFI mit NVMe*-Boot-Unterstützung zu aktivieren oder in einen UEFI-Bootmodus zu wechseln, um das neue „Laufwerk“ zu verwenden. Die meisten modernen Mainboards mit M.2-Steckplätzen werden dieses Problem nicht haben; wenn du jedoch mit älterer Hardware arbeitest, lohnt es sich, diese Optionen im Boot-Abschnitt des BIOS zu erkunden bzw. ein Update auf die neueste Version der Mainboard-Software durchzuführen.

In den Unterlagen für das Mainboard kannst du nachlesen, wie dein Mainboard mit der PCIe*-Zuordnung umgeht und ob es UEFI-kompatibel ist oder nicht.

Hardwareprobleme

Wenn dein System in der Vergangenheit erfolgreich gebootet hat, das BIOS aber den Datenträger nicht mehr erkennt, könnte das Problem beim Datenträger („Laufwerk“) selbst liegen.

In diesem Fall solltest du die Hardware überprüfen, was bedeutet, dass du dein System öffnen musst.

Vorher solltest du aber unbedingt den Netzstecker abziehen und sicher sein, dass du weißt, wie das Gehäuse am sichersten zu öffnen ist. Außerdem solltest du bedenken, dass möglicherweise die Garantie erlöschen könnte, wenn du an einem vorgefertigten System arbeitest. Erkundige dich zunächst beim Hersteller deines Systems, ob dies ein Problem ist.

Sobald dein System geöffnet ist, überprüfe zuerst, ob die an dem Speicherlaufwerk bzw Datenträger angeschlossenen Kabel ordnungsgemäß angebracht und nicht lose sind. Wenn du einen M.2-Datenträger verwendest, überprüfe, ob die Platine im richtigen Steckplatz auf dem Mainboard sitzt.

Wenn das alles in Ordnung ist, kannst du den Datenspeicher eventuell ausbauen und ihn mit einem anderen System testen, von dem du weißt, dass es funktioniert. Wenn du das Laufwerk bzw. den Datenträger zu Testzwecken in ein anderes funktionierendes System einbauen könntest, wäre das ideal. Falls dies nicht möglich ist, gibt es alternativ USB-Adapter, mit denen du den Datenträger in den USB-Anschluss eines anderen Systems einstecken kannst, um zu prüfen, ob er erkannt wird. Auf diese Weise kannst du sehen, ob ein anderes Betriebssystem in der Lage ist, den Datenträger zu erkennen, und Diagnosen mit Tools wie dem Windows Disk Utility durchführen, um den Zustand des Datenträgers zu ermitteln.

Wenn der Datenträger immer noch nicht erkannt wird, auch nicht auf einem anderen System, kann dies bedeuten, dass der Datenträger defekt ist. Sollte dies der Fall sein, ist es wahrscheinlich an der Zeit, nach einem Ersatz zu suchen.

CMOS

Obwohl es kein häufiges Ereignis ist, können gelegentlich CMOS-Batterieprobleme den ordnungsgemäßen Start des Systems verhindern.

Der CMOS-Speicher (Complementary Metal-Oxide Semiconductor) auf dem Mainboard ist ein von einer Batterie gespeister Chip, der wichtige Systemdaten wie die grundlegenden Hardware-Einstellungen und das Datum speichert. Der Ausfall des CMOS-Speichers äußerst sich oft dadurch, dass die Systemzeit ständig zurückgesetzt wird oder eine BIOS-Fehlermeldung den CMOS-Fehler angezeigt. Die Lebensdauer dieser Batterien beträgt unter typischen Einsatzbedingungen normalerweise etwa ein Jahrzehnt, kann aber variieren. Wenn du ein älteres oder gebrauchtes Mainboard verwendest, überprüfe lieber genau, ob die Batterie noch funktionsfähig ist. Die Batterien sind relativ preisgünstig, und der Austausch ist in der Regel unkompliziert.

1. Batterie lokalisieren: Suche die CMOS-Batterie auf deinem Mainboard (es ist eine silberne, flache Knopfzelle). Solltest du Schwierigkeiten haben, sie zu finden, informiere dich in den Unterlagen zum Mainboard.

2. Batterie neu einsetzen: Bevor du einen Austausch vornimmst, nimm die Batterie zuerst heraus und setze sie dann wieder ein. Das Entnehmen der Batterie sollte ziemlich einfach sein. Eventuell wird sie von einer Verriegelung oder einem Clip in Position gehalten, aber normalerweise kann sie einfach von Hand oder vorsichtig mit einem Schraubendreher entnommen und auf die gleiche Weise wieder eingesetzt werden.

3. Entfernen und Ersetzen der CMOS-Batterie: Wenn das erneute Einsetzen das Problem nicht behebt, versuche es mit einem Batterieaustausch. Die gebräuchlichste CMOS-Batterie ist eine CR2032. Wenn du die Batterie entfernst, solltest du dennoch auf ihre Daten achten, um einen identischen Ersatz zu finden.

4. Neustart des Systems: Starte das System nach dem erneuten Einsetzen oder dem Austausch der Batterie neu und rufe die BIOS-Einstellungen auf. Nun sollte die Datums- und Zeiteinstellung vorgenommen und nach dem Speichern das BIOS verlassen werden.

Andere Hardware

Es ist möglich, dass neben dem Datenspeicher andere Hardware einen Fehler beim Booten verursacht, insbesondere wenn dies durch eine Fehlermeldung angezeigt wird. Es lohnt sich, die gesamte Verkabelung zu überprüfen und sicherzustellen, dass alle anderen Hardwarekomponenten korrekt sitzen bzw. befestigt sind, wenn sonst nichts in Betrieb ist. Du kannst diesem Leitfaden folgen, der in Einzelschritten erläutert, wie du deine Hardware Stück für Stück testen kannst, um das Problem zu beheben.

Weitere Tests

Wenn du allen oben genannten Empfehlungen gefolgt bist und der Computer immer noch in der BIOS-Anzeige festhängt, wäre der nächste sinnvolle Schritt das Testen der aktuellen Hardwarekonfiguration mit einem neuen Mainboard. Dazu ist eine Neuinstallation der CPU, des Kühlers und die Neuinstallation aller erforderlichen Komponenten notwendig; es ermöglicht aber, das Mainboard als Fehlerquelle auszuschließen.

Wenn du die Möglichkeit hast, ist ein Test mit Austausch-Hardware immer ideal, was besonders nützlich sein kann, wenn das BIOS auf eine bestimmte Komponente hinweist.

Die meisten PC-Probleme können behoben werden, falls du aber mit einem älteren System arbeitest, könnte es einfach Zeit für ein Upgrade sein. Computerhardware kann bei richtiger Wartung lange Zeit halten, aber da die Computertechnik immer weiter voranschreitet, müssen möglicherweise selbst die zuverlässigsten Komponenten ersetzt werden, um die optimale Funktionalität für den Benutzer zu erhalten.

Produkt- und Leistungsinformationen

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Die Funktionsmerkmale und Vorteile von Intel® Techniken hängen von der Systemkonfiguration ab und können geeignete Hardware, Software oder die Aktivierung von Diensten erfordern. Die Leistungsmerkmale variieren je nach Systemkonfiguration. Kein Produkt und keine Komponente bieten absolute Sicherheit. Wenden Sie sich an den Systemhersteller oder Einzelhändler, um weitere Einzelheiten zu erfahren oder besuchen Sie https://www.intel.de.

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