Der beste PC für VR und Virtual Reality-fähige Prozessoren von Intel

Highlights:

  • VR-Innovationen

  • Der richtige PC für VR

  • Erlebnisintensität

  • Technische Empfehlungen

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Virtual Reality-Spiele und -Technologien haben seit der Markteinführung kommerzieller VR-Systeme im Jahr 2016 erhebliche Fortschritte erzielt. Software-Entwickler und Hardware-Ingenieure erweitern ständig die Grenzen dessen, was in diesem Medium möglich ist. Da die Hardware-Spezifikationen für VR-Headsets ansteigen und hohwertigere Spiele in Entwicklung sind, ist es jetzt wichtiger denn je, den richtigen PC für VR zu haben.

Headset-Innovationen

Das VR-Ökosystem hat sich diversifiziert und bietet nun Headsets, die für verschiedene Anwendungsfälle ausgelegt sind. Zu Innovationen in der Welt von VR gehören All-in-One-Headsets, Inside-Out-Headsets und Highend-Headsets, die Erlebnisse der nächsten Generation bieten.

  • All-in-One-Headsets
    • Standalone-Systeme wie Oculus Go* und Oculus Quest* benötigen keinen PC. Sie nutzen mobile Hardware und sind eine Weiterentwicklung älterer mobiler VR-Headsets – man denke an Google Cardboard* – die ein Smartphone benötigten.
  • Inside-Outs
    • Inside-Out-Headsets – Oculus Rift S*, Vive Cosmos* und Windows* Mixed Reality* headsets wie Samsung Odyssey+* — besitzen eingebaute VR-Positionssensoren und benötigen daher keine externen Basisstationen. Sie haben typischerweise eine Bildwiederholrate von 90 Hz und einigermaßen hochauflösende Bildschirme und erfordern einen Computer.
  • Highend-Headsets
    • Es erscheinen nun Headsets, die im Vergleich zu der ersten Gruppe von Virtual-Reality-Systemen die nächste Generation darstellen. Die Headsets der aktuellsten Generation haben Daten, welche die Spezifikationen eines Oculus Rift CV1* hinter sich lassen, das eine Auflösung von 1080 x 1200 pro Auge bei 90 Hz hatte. Das Valve Index* Headset hat eine 120-144 Hz Bildwiederholrate und eine erweiterte Auflösung von 1440 x 1600 pro Auge, was besser aussehende Spiele mit geringerer Latenz (oder Verzögerung) bezüglich der Reaktion des Spiels auf deine Eingaben und Bewegungen bietet. Vive Pro* hat einen AMOLED-Bildschirm für satte Farben und Kontraste. HP Reverb*, ein Inside-Out-Headset,hat eine Auflösung pro Auge von 2160 x 2160 bei 90 Hz und dadurch eine verbesserte Bildschärfe. Pimax* Headsets machen ähnliche Fortschritte in puncto Auflösung und Bildwiederholrate.

In dem Maße wie die Spezifikationen für Headsets zunehmen, gilt das auch für die Hardwareanforderungen. Ein Highend-Headset wird einen entsprechend leistungsstarken PC benötigen.

Größere Spiele und höhere Hardwareanforderungen

So wie sich die Hardware entwickelt, werden auch VR-Spiele immer anspruchsvoller.

Bei All-in-One-Headsets begrenzt die integrierte Hardware des Geräts die Art von Titeln, die man spielen kann. Optionen reichen von kleinen Casual Games (Angry Birds VR: Isle of Pigs*) bis zu etwas anspruchsvolleren Spielen (Superhot VR*, Beat Saber*), je nach den spezifischen Fähigkeiten des Headsets.

Da Inside-Out-Headsets auf die Hardware innerhalb deines PCs zugreifen, ermöglichen sie anspruchsvollere Spiele. Titel wie Insomniac Games Stormland* und Lo-Fi*, der geistige Nachfolger des frühen VR-Spiels Technolust* — mit einem vorläufigen Veröffentlichungstermin 2020 — bieten größere Spielwelten mit Open-World-Gameplay, während Ready at Dawns Lone Echo 2*, das ebenfalls 2020 herauskommen soll, größere, komplexere Umgebungen ermöglicht als das Originalspiel.

Natürlich haben diese komplexeren Spiele auch höhere Systemanforderungen. Half-Life: Alyx* hat höhere Mindestanforderungen, als das VR-Spiele vor einigen Jahren hatten.

  • CPU: Intel® Core™ i5-7500 Prozessor der 7. Generation
  • RAM: 12 GB
  • GPU: GTX 1060/RX 580

Man vergleiche das mit Valves früherem VR-Spiel The Lab*, das 2016 veröffentlicht wurde.

  • CPU: Intel® Core™ i5-4590 Prozessor der 4. Generation
  • RAM: 4 GB
  • GPU: GTX 970/R9 290

Weitere VR-Spiele liegen nicht weit dahinter, und die Anforderungen an Datenspeicher, Arbeitsspeicher und Prozessor steigen. Die Installation des Fantasy-VR-Spiels Asgard’s Wrath* erfordert 121 GB freien Speicherplatz, da das Spiel viel Texturdetail enthält. Derweil benötigt DiRT Rally 2.0* 91,63 GB Datenspeicher. Und während Spieler früher bei vielen Titeln mit 4-8 GB RAM und einer CPU mittlerer Leistung auskommen konnten, erfordern die Spiele am Horizont viel mehr. Für The Walking Dead: Saints & Sinners* werden beispielsweise 16 GB RAM und ein Intel® Core™ i7-8700K Prozessor empfohlen.

Ein Grund für diese Steigerung ist die erhöhte visuelle Wiedergabetreue der neuesten Spiele. Man sollte davon ausgehen, dass sich dieser Trend fortsetzt, wenn weitere AAA-Entwickler in den VR-Bereich vorstoßen. Die Anforderungen an Spiele mit großem Budget liegen über denen von Indie-Games, die momentan den Großteil der VR-Titel ausmachen. Oft ist bessere Hardware notwendig, um diese grafischen Fortschritte zu unterstützen und konsistente FPS zu gewährleisten.

Zudem erfordert das Spielen der neuesten Titel auf einem Highend-Headset einen noch leistungsstärkeren PC. Wie kannst du also wissen, was du wählen solltest?

Auswahl des richtigen PCs für VR

Bei der Auswahl eines PCs solltest du zunächst überlegen, welches Headset das gewünschte Erlebnis bietet, sei es ein normales Inside-Out-Headset,oder ein Premium-Highend-Headset. Wähle dann die passenden Komponenten. Der Prozessor, die Grafikkarte, die Festplatte und der Arbeitsspeicher bilden zusammen ein ausgewogenes VR-System.

Es ist wichtig, dass ein VR-System ausreichend leistungsstarke Komponenten enthält. Das System sollte ausreichend Leistung bieten, um FPS zu liefern, welche die Bildwiederholrate des Headset übersteigen. Für die heutigen Inside-Out-Headsets liegt das je nach Modell zwischen 80 oder 90 Hz, während Highend-Headsets Bildwiederholraten von bis zu 144 Hz erreichen. (Erfahre mehr über Bildwiederholraten.)

Die Bildrate, die dein System erzeugen kann, sollte diese Zahl erreichen oder übertreffen. Niedrigere Werte können zu einer instabilen Bildrate führen, die das Spielerlebnis trübt und Übelkeit und Schwindel erzeugen kann. Sieh dir die Benchmarks für die Art von Spielen ab, die du spielen willst, um zu sehen, ob die Komponenten das leisten können. (Erfahre hier mehr darüber, wie man CPU-Benchmarks interpretiert)

Zumindest muss ein PC für VR die vom Hersteller des Headset festgelegten Mindestanforderungen erfüllen. Denke daran, dass Mindestanforderungen eben nur ein Minimum darstellen. Im Idealfall willst du ein System, das die Mindestanforderungen übertrifft. Wenn du einen PC kaufst, der gerade die Mindestanforderungen erfüllt, wirst du in Zukunft keine Spiele mit höheren Anforderungen spielen können, da der VR-Bereich sich schnell entwickelt.

In Anbetracht dieser Tatsachen folgen nun die besten Optionen für Spitzen-VR-Systeme 2020.

Leistung und Mobilität: Ein Inside-Out-Headset mit einem Gaming-Laptop

Als 2016 die erste Welle von VR-Systemen herauskam, war für die meisten Konsumenten ein mobiles Highend-VR-System unerschwinglich. Inside-Out-Headsets – sowie leistungsstärkere Laptop-Komponenten – haben das geändert.

Früher benötigten VR-Setups externe Sensoren, darunter Kameras und Lighthouse-Basisstationen, um die Bewegungen des Spielers zu verfolgen. Allerdings hatten diese Sensoren ihre Grenzen. Vor allem benötigten sie eine Installation und sorgfältige Platzierung. Sie ließen sich nicht leicht transportieren, da sie nicht tragbar sein sollten.

Inside-Out-Headsets sind andererseits plug-and-play. Das Headset enthält integrierte Sensoren und Kameras, die die räumliche Position des Spielers verfolgen, ohne dass externe Geräte erforderlich sind. Das bietet in Kombination mit einem Laptop eine echte mobile VR-Lösung.

Während Headsets der Einstiegsklasse begrenzte Fähigkeiten zur Bewegunsgverfolgung haben, bietet ein Inside-Out-Headset sechs Freiheitsgrade (6DOF). Ein 6DOO-Headset kann die Bewegung in jeder Richtung berechnen: oben und unten, links und rechts, vorwärts und zurück.

Das Setup ist ideal für Reisen, da du dein System für asynchrone und lokale Multiplayer-VR-Partys ins Wohnzimmer bringen kannst, und um anderen das VR-Erlebnis zu zeigen,

Maximales Erlebnis: Ein Highend-Headset und ein leistungsstarker Desktop

Die Highend-VR-Technologie auf PC-Basis verbessert das VR-Erlebnis in Raumgröße. Bessere Bildschirme bieten eine reibungslose Animation und weniger Latenz, aber auch andere Funktionen verbessern das Gefühl, in eine Welt einzutauchen. Es gab Verbesserungen bei Ergonomie, Controllern, Peripheriegeräten, Sensoren und Lighthouses, was praktisch jeden Aspekt des Erlebnisses steigert.

Die Valve Index*-Conroller – die auch mit den HTC Vive* Headsets kompatibel sind – optimieren die Benutzeroberfläche und nutzen 87 Sensoren, um die Positionen der Hände und Finger der Spieler zu verfolgen. Das ermöglicht natürliche Interaktionen mit Objekten in VR – z. B. eine Geste, um eine Scheibe zu werfen oder eine Ration aufzuheben, statt eine Taste zu drücken.

Vive Trackers* – kleine, leichte Bewegungssensoren – lassen sich an den Körper schnallen oder mit einem Peripheriegerät wie einen Blaster oder Tennisschläger kombinieren, um präzise Bewegungen zu ermöglichen. Wenn du mehrere an deinen Körper schnallst, kannst du eine volle Körperverfolgung aktivieren, sodass dein spielinterner Avatar genau deine Bewegungen nachahmt.

Dank verbesserter Basisstation-Technologie sind die Spielbereiche nun besser anpassbar. Basisstationen, die SteamVR* Version 2.0-Tracking unterstützen, erlauben deutlich größere Spielbereiche und bieten ein weiteres Blickfeld, für bessere Tracking-Präzision.

Zu den weiteren Optimierungen des Spielbereichs gehören an der Wand montierte Lighthouses, Kabelführung an der Decke und Teppiche, die die Grenzen angeben. Das sind nützliche Verbesserungen für alle, die einen Raum ganz der VR widmen können und möglichst wenig Zeit auf die Einrichtung des Bereichs verschwenden wollen, bevor sie ins Spiel springen.

Verbessertes VR-Gaming auf Desktops oder Laptops

Das VR-Gaming wird sich weiter verbessern, wenn neue Technologien wie Augenverfolgung und gekrümmte Bildschirme für natürlichere Sichtwinkel ausgereift sind. In der Zwischenzeit kann das gegenwärtige VR-Ökosystem viel bieten. Ganz gleich, ob du die neuesten VR-Spiele auf einem Laptop oder auf einem Desktop-PC für VR in einem speziellen VR-Raum spielst, war es noch nie so einfach, mit VR zu beginnen. Ganz gleich, wie du diese virtuellen Welten erkunden willst, solltest du sicherstellen, dass deine Hardware das Erlebnis unterstützen kann.

Systemempfehlung von Intel:

VR-Laptop

VR-Desktop

Produkt- und Leistungsinformationen

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Die Funktionsmerkmale und Vorteile von Intel® Techniken hängen von der Systemkonfiguration ab und können geeignete Hardware, Software oder die Aktivierung von Diensten erfordern. Die Leistungsmerkmale variieren je nach Systemkonfiguration. Kein Produkt und keine Komponente bieten absolute Sicherheit. Informieren Sie sich beim Systemhersteller oder Fachhändler oder auf https://www.intel.de.