Bradley: HCI steigert die Systemleistung

Anwaltskanzlei verwendet DataON-Lösung mit Intel® Select Lösung für Microsoft Azure Stack* HCI zur Steigerung des Leistungsvermögens von Anwendungsprogrammen.

Auf einen Blick:

  • Bradley ist eine landesweit vertretene Anwaltskanzlei, die für ihre qualifizierte juristische Arbeit sowie ihren außergewöhnlichen Kundenservice bekannt ist und Rechtsdienstleistungen in Dutzenden von Branchen und Tätigkeitsbereichen anbietet.

  • Bradley entschied sich für DataON zur Bereitstellung einer hyperkonvergenten Infrastruktur (HCI), um ihr herkömmliches Storage Area Network (SAN) zu ersetzen. Mithilfe der Intel® Select Lösung für Microsoft Azure Stack HCI war es Bradley möglich, schnell eine im Vorfeld geprüfte HCI-Umgebung zu implementieren und gleichzeitig die passenden Bausteine bereitzustellen, die es dem IT-Team von Bradley ermöglichen, Anpassungen und Ergänzungen im Laufe der Zeit entsprechend den Geschäftsanforderungen vorzunehmen.

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Die Umstellung von einer herkömmlichen IT-Umgebung auf eine hyperkonvergente Infrastruktur kann herausfordernd sein. Allerdings überzeugte die Aussicht auf mehr Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit Bradley, eine große Anwaltskanzlei mit Sitz im Süden der Vereinigten Staaten, zu einem Umstieg. Aus dem Wunsch heraus, eine reibungslose Kontinuität und die Fähigkeit zur Unterstützung für kontinuierliches Wachstum zu gewährleisten, entschied sich Bradley für die Zusammenarbeit mit DataON, einem Anbieter von Hybrid-Cloud-Lösungen, der sich auf Microsoft-Umgebungen mit Intel® Technologie spezialisiert hat. Die neue, Hybrid-Cloud-fähige Infrastruktur gewährleistet, dass Benutzer aus den Bereichen Recht und IT einen schnellen und zuverlässigen Service erhalten und das Unternehmen über eine solide Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung verfügt.

Herausforderung

Die Absicht der Kanzlei Bradley war es, umfangreichere Sicherheitsfunktionen zu ermöglichen, zukünftiges Wachstum zu unterstützen und ihre IT-Ausgaben in Griff zu bekommen. Dazu musste die Kanzlei sich von ihrer bestehenden IT-Infrastruktur, die auf einem herkömmlichen Storage Area Network (SAN) basierte, trennen. Die Kanzlei Bradley wollte dieses SAN durch eine Infrastruktur ersetzen, die die erforderliche Flexibilität zur Unterstützung einer Microsoft-Umgebung bietet und künftiges Wachstum und künftige Entwicklung ermöglicht.

Lösung

Bradley entschied sich bei der Bereitstellung einer hyperkonvergenten Infrastruktur (HCI) für DataON. DataON bietet enge Zusammenarbeit mit Microsoft und stellt eine Lösung bereit, die vollständig auf Intel Technologie basiert. In diesem Fall war es Bradley möglich mithilfe der Intel® Select Lösung für Microsoft Azure Stack HCI, schnell eine im Vorfeld geprüfte HCI-Umgebung zu implementieren und gleichzeitig die passenden Bausteine bereitzustellen, die es dem IT-Team von Bradley ermöglichen, Anpassungen und Ergänzungen im Laufe der Zeit entsprechend den Geschäftsanforderungen vorzunehmen.

Ergebnisse

Durch den Ersatz des SAN durch eine HCI-Umgebung mit Intel® Optane™ Technologie konnte Bradley eine Steigerung der Leistung im IT-Bereich verzeichnen. Die SQL-Sicherungszeit und die Startzeiten der VDI (Virtual Desktop Infrastructure) wurden beide erheblich reduziert. Endbenutzer berichteten auch über Verbesserungen der Leistung und der Reaktionszeiten ihrer geschäftskritischen Anwendungen.

Es wird Zeit für einen Wechsel

Als Teil eines zukunftsorientierten und innovativen Unternehmens ist das IT-Team von Bradley stolz darauf, dass es hart daran arbeitet, Lösungen zu entwickeln, die die gegenwärtigen Anforderungen geschäftlicher Anwender wirkungsvoll erfüllen und gleichzeitig zukünftiges Wachstum ermöglichen.

Im Vorgriff auf neue Sicherheitsanforderungen suchte das Unternehmen nach einer Lösung mit der es in der Lage sein würde, seine bestehende VMware-Infrastruktur um Funktionen wie die Netzwerksegmentierung zu erweitern. Nach einigen Untersuchungen wurde klar, dass das Hinzufügen der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu seiner bestehenden Umgebung erhebliche Kosten verursachen würde, so dass das Team mit der Suche nach alternativen Möglichkeiten begann. Sie stellten fest, dass sie durch Hinzufügen einer Hypervisor-Lösung, die auf der bereits bestehenden Microsoft-Umgebung des Unternehmens ausgeführt wurde, ihre Sicherheitsanforderungen einfach durch die Nutzung der bereits in diesen Stack integrierten Funktionen erfüllen könnten.

Nachdem sie sich für die Variante mit dem Hypervisor entschieden hatten, prüfte Bradley als nächstes, ob es nicht sinnvoll sei, weiterhin eine herkömmliche SAN-basierte Umgebung zu verwenden oder auf ein HCI-Modell umzusteigen. „Wir waren im Begriff, ein neues Rechenzentrum in unserer Serverhousing-Anlage einzurichten und wollten eine gute Investition für unser Unternehmen tätigen”, berichtet Ellen Kirby, Leiterin des technischen Betriebs bei Bradley. „Es erschien uns als sinnvoll, sämtliche uns zur Verfügung stehenden Optionen gründlich zu untersuchen, denn wir suchten nach einer dauerhaften Lösung, die mit der Zeit hohe Leistungsfähigkeit gewährleisten und die es uns ermöglichen würde, in Abhängigkeit unserer zukünftigen Anforderungen horizontal und zentral zu skalieren.” Dieses Bedürfnis nach künftiger Flexibilität war ausschlaggebend. Angesichts seiner Pläne eines zukünftig geplanten Wachstums und der ständigen Bemühungen um eine Optimierung des IT-Betriebs und der -Kosten war es dem Unternehmen bewusst, dass es geschäftskritische Workloads, wie z. B. seine Dokumentenverwaltungs- und Microsoft-Exchange-Systeme, im Laufe der Zeit verlagern müsste. Was gegenwärtig in der Cloud ausgeführt wird, muss in Zukunft vielleicht firmenintern erfolgen, oder umgekehrt. Unabhängig davon, für welche Lösung sich Bradley entscheiden würde, sie müsste die erforderliche hohe Leistungsfähigkeit und Flexibilität aufweisen, die für die Unterstützung einer Hybrid-Cloud-Umgebung nötig ist.

Als auf Microsoft ausgerichtetes Unternehmen benötigte Bradley außerdem eine von Microsoft zertifizierte Lösung, die sich schnell und einfach in die bestehende IT-Architektur integrieren ließ und Kirby und ihrem Team einen Einblick in die langfristige Roadmap der Microsoft-Technologien verschaffen würde, die die Grundlage seines Geschäftsbereichs bilden.

Erstens ist Intel ein Technologieführer auf dem Gebiet der Rechenzentren und kann als solcher Technologien schnell auf den Markt bringen. Unsere Zusammenarbeit funktioniert gut, da Intel die innovativen Technologien bereitstellen kann und wir eng mit unseren Kunden zusammenarbeiten können, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Zweitens verschafft der Zertifizierungsprozess, der Teil aller Intel Select Lösungen ist, uns und unseren Kunden Gewissheit – wir wissen, dass die gesamte Infrastruktur von Intel im Vorfeld geprüft wird, so dass wir uns darauf konzentrieren können, diese Technologien zur Lösung der Herausforderungen, denen sich IT-Teams gegenübersehen, einzusetzen.” — Howard Lo, VP-Vertrieb und -Marketing, DataON

DataON bietet eine spezialisierte Lösung

Bradley hat eine Reihe von Optionen in Erwägung gezogen, bevor sie sich für die Zusammenarbeit mit dem Anbieter von Hybrid-Cloud-Lösungen DataON entschied, der sich auf die Entwicklung von HCI-Systemen, die für Microsoft Windows Server* optimiert sind und Intel Technologie verwenden, spezialisiert hat. Die Entscheidung wurde aufgrund der Kombination aus DataONs enger Zusammenarbeit mit Microsoft und dem Einsatz hochleistungsfähiger Intel Technologie getroffen. Bradley berücksichtigte dabei auch die unterschiedlich anfallenden Kosten der Lösungen und erkannte, dass die DataON und Intel® Lösung eine hohe Leistungsfähigkeit und skalierbare Rechenressourcen ermöglichen würde, ohne dass zusätzliche Kosten für Gehäuse, Regale und Platz im Rechenzentrum anfallen würden.

DataON ist ein Intel Platin-Partner und hat sich verpflichtet, mit Intel als Lösungsanbieter zusammenzuarbeiten. Howard Lo, VP-Vertrieb und -Marketing, DataON, erklärt, warum: „Erstens ist Intel ein Technologieführer auf dem Gebiet der Rechenzentren und kann als solcher Technologien schnell auf den Markt bringen. Unsere Zusammenarbeit funktioniert gut, da Intel die innovativen Technologien bereitstellen kann und wir eng mit unseren Kunden zusammenarbeiten können, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Zweitens verschafft der Zertifizierungsprozess, der Teil aller Intel Select Lösungen ist, uns und unseren Kunden Gewissheit – wir wissen, dass die gesamte Infrastruktur von Intel im Vorfeld geprüft wird, so dass wir uns darauf konzentrieren können, diese Technologien zur Lösung der Herausforderungen, denen sich IT-Teams gegenübersehen, einzusetzen.”

Die von DataON bereitgestellte Lösung basierte auf der Intel Select Lösung für Microsoft Azure Stack HCI*, mit der Bradley eine Implementierung auf einer optimierten Infrastruktur durchführen konnte. Die Intel Select Lösung, eine im Vorfeld geprüfte Kombination aus Hardware und Software, stellte die erforderlichen Bausteine bereit, mit denen Bradleys HCI-Implementierung schnell und reibungslos eingerichtet und in Betrieb genommen werden konnte. Die gesamte Infrastruktur, die Rechenleistung, Datenspeicherung und Netzwerkbetrieb umfasst, wurde optimiert, sodass die Kombination aus diesen Bereichen hervorragende Leistung gewährleisten kann. „Unser Team schaut sich unsere Technologie gerne genauer an und nimmt Anpassungen vor, daher gefiel uns, dass die Lösung bereits für unsere Microsoft-Workloads geprüft wurde. Zudem ist es sehr hilfreich, dass das Ganze aus Intel Technologien zusammengesetzt ist, die uns die erforderlichen Bausteine zur Verfügung stellen, sodass wir leicht Änderungen vornehmen können, sobald wir dies möchten”, so Kirby. „Wir werden nicht auf Probleme bezüglich der Treiber oder auf Herausforderungen stoßen, bei denen etwas nicht so läuft, wie wir es erwarten, da alles auf der gleichen Plattform basiert.”

Bei der ersten Implementierung im Hauptrechenzentrum des Unternehmens wurde das vorhandene SAN durch Windows Server 2016 Storage Spaces Direct für die softwaredefinierte Datenspeicherung ersetzt, die auf Intel® Optane™ SSDs und Intel® 3D-NAND-NVMe-SSDs basiert. Dann wurde zur Optimierung der SQL-Datenbankinfrastruktur Intel Optane Technik als eine Cache-Ebene hinzugefügt, um die Leistung zu beschleunigen und gleichzeitig die von Bradley gewünschte latenzarme, rein auf Flash-Technik basierende Datenspeicherumgebung zu ermöglichen. Bradley plant den Einsatz von NVMe-SSDs für die Kapazitätsdatenspeicherebene in anderen Bereichen, um so eine gleichbleibend kosteneffiziente und leistungsorientierte HCI-Umgebung zu schaffen.

Zeitersparnis für IT- und geschäftliche Anwender

Indem Bradley seine herkömmliche SAN-Infrastruktur durch eine HCI auf Basis der Intel Select Lösung für Microsoft Azure Stack HCI ersetzt hat, konnte das Unternehmen die Gesamtleistung seiner IT-Umgebung steigern. So berichtet beispielsweise Kirby: „Die SQL-Sicherungszeit stellt einen großen Gewinn für uns dar. Bisher stellte die Sicherung und Wartung unserer SQL-Umgebungen einen enormen Aufwand dar und wir taten uns oft schwer, die Zeitfenster für die Sicherung einzuhalten. Als wir zum ersten Mal eine Sicherung in der neuen HCI-Umgebung durchführten, dachten wir tatsächlich, es sei etwas schief gelaufen, weil es so schnell ging. Wir waren es einfach nicht gewohnt, dass der Prozess so schnell abgeschlossen wird. Wir haben seitdem auch keine Verschlechterung der Leistung feststellen können. Dies ist ein bedeutender Vorteil, den die Intel Optane Technik uns bietet.”

Bradley führt gegenwärtig mehrere Anwendungen von Drittanbietern in ihrer auf dem Azure Stack basierenden HCI-Umgebung aus. Paul Maune, Junior-Systemarchitekt, sagt: „Wir führen auch große Anwendungen wie SQL Server aus, einige Komponenten von Exchange und unsere Active Directory-Infrastruktur sind alle da drin, und wir richten derzeit eine VDI (Virtual Desktop Infrastructure) ein. Im Rahmen von Tests startet die VDI-Umgebung jetzt in weniger als 30 Sekunden, während es in der alten Umgebung mit einem herkömmlichen SAN etwa anderthalb Minuten dauerte. „1

Wir waren es einfach nicht gewohnt, dass der [Backup] Prozess so schnell abgeschlossen wird. Wir haben seitdem auch keine Verschlechterung der Leistung feststellen können. Dies ist ein bedeutender Vorteil, den die Intel Optane Technik uns bietet.” — Ellen Kirby, Leiterin des technischen Betriebs, Bradley

Die neue Umgebung macht die Dinge auch aus der Sicht der Endbenutzer einfacher. „Die Benutzer berichten, wie schnell jetzt alles ist”, bemerkt Kirby. „Bisher konnten Leistungsengpässe in der Regel darauf zurückgeführt werden, dass unsere Rechen- und Speicherressourcen überlastet waren, aber das stellt heute kein Problem mehr dar.”

Bradley geht davon aus, die Ersteinführung von HCI an allen seinen 10 Standorten in den kommenden Monaten abzuschließen. Im Anschluss wird es weiterhin mit DataON zusammenarbeiten, um die IT-Ressourcenzuordnung im Laufe der Zeit an die Geschäftsanforderungen anzupassen und je nach Bedarf mehr Speicherplatz und Rechenleistung hinzuzufügen, um das aktuelle Cluster horizontal oder zentral zu skalieren oder ein sekundäres Cluster einzurichten. „Wir sind flexibel in Bezug auf unser weiteres Vorgehen, was genau das ist, was wir brauchten”, sagt Kirby abschließend. „Man kann immer noch mehr tun, und egal welche Art von geschäftlichen Anforderungen sich ergeben werden, wir werden vorbereitet sein.”

Im Blickpunkt: Bradley

Bradley mit Hauptsitz in Birmingham, Alabama, ist eine landesweit vertretene Anwaltskanzlei, die mit Kunden auf der ganzen Welt zusammenarbeitet und Rechtsdienstleistungen in Dutzenden von Branchen und Tätigkeitsbereichen anbietet. Sie unterhält zehn Geschäftsstellen im Südosten der Vereinigten Staaten und beschäftigt über 1000 Mitarbeiter. Die Kanzlei ist stolz auf ihren Ruf für qualifizierte juristische Arbeit, hervorragenden Kundenservice und ihre tadellose Integrität.

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Informationen über zugehörige Produkte und Lösungen

Produkt- und Leistungsinformationen

1Konfigurationen: Citrix Legacy VDI auf NetApp SAN: Hardware: SAN: 4 Gbit/s Fibre-Channel; VM-Verkehrsnetz: 10 GbE; Modell des Kapazitätslaufwerks: NetApp X447A-R6; Größe des Kapazitätslaufwerks: 800 GB SSD; Modell des Cache-Laufwerks: nicht verfügbar; Größe des Cache-Laufwerks: nicht verfügbar; Konfiguration des Laufwerks: NetApp RAID-DP (RAID 6); CPU-Modell: Intel® Xeon® Prozessor E5-2680; CPU-Taktfrequenz: 2,7 GHz. Citrix Virtual Desktop: Anzahl der CPUs: 16 vCPU pro VM; RAM: 48 GB pro VM; Betriebssystem: Windows Server 2012 R2; Sitzungstyp: Mehrbenutzer; Citrix VDA Version: 7.15; Profilverwaltung: Citrix UPM; Hypervisor: Hyper-V auf Windows Server 2016. Citrix VDI auf S2D-HCI: Hardware: Speichernetzwerk: 40 GbE RDMA; VM-Verkehrsnetz: 10 GbE; Modell des Kapazitätslaufwerks: Intel SSDSC2KB038T701; Größe des Kapazitätslaufwerks: 3,8 TB SSD; Modell des Cache-Laufwerks: Intel Optane SSDPE21K375GA01; Größe des Cache-Laufwerks: 375 GB; Konfiguration des Laufwerks: 20 % spiegelbeschleunigte Parität; CPU-Modell: Intel Xeon Gold 6132; CPU-Taktfrequenz: 2,6 GHz. Citrix Virtual Desktop: Anzahl der CPUs: 4 vCPU pro VM; RAM: 16 GB pro VM; Betriebssystem: Windows 10 Pro; Sitzungstyp: Einzelner Benutzer; Citrix VDA Version: 1909; Profilverwaltung: Microsoft FSLogix; Hypervisor: Hyper-V auf Windows Server 2016. Getestet durch Bradley am 6. Dezember 2019