VR-Technik lässt Business-Anwendungen für einen neuen Grenzbereich entstehen

Mit moderner Computertechnik sind Entwickler in der Lage, unglaubliche kommerzielle VR-Anwendungen umzusetzen.

  • Die virtuelle Realität bietet nicht nur eine erstklassige Umgebung für den Gaming- und Entertainment-Bereich, sondern ermöglicht auch kreative Lösungen für Unternehmen.

  • Obwohl der Grafikprozessor (GPU) häufig als das Herzstück eines VR-Systems betrachtet wird, spielt auch die CPU eine äußerst wichtige Rolle.

  • Da VR-Lösungen Unternehmen helfen, ihren Betrieb effizient zu gestalten, wird VR-Technik zunehmend in einem breiten Spektrum professioneller Bereiche in die Arbeitsabläufe integriert.

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Den meisten ist bewusst, dass sich die virtuelle Realität hervorragend für den Gaming- und Entertainment-Bereich eignet, aber sie ermöglicht auch effiziente kreative Lösungen für Unternehmen.

Realistische digitale Simulationen verschaffen Unternehmen die nötigen Voraussetzungen, um in hochgradig wettbewerbsorientierten Branchen effizient zu agieren.

Für ein breites Spektrum von Unternehmen sind aktuelle Innovationen im Bereich der Computer-Hardware die Triebfeder, um VR-Technik in ihre Arbeitsabläufe einzubauen.

Der Einfluss von VR-Technik ist bereits im Einzelhandel, dem Bauwesen, der medizinischen Ausbildung und der Automobilindustrie zu spüren und wird wohl noch vielen weiteren Branchen Vorteile verschaffen.

„Intel kooperiert mit zahlreichen Unternehmen. Wir gehen Partnerschaften mit Unternehmen ein, in deren Ideen wir einen Anfangswert sehen“, meint John F. Bonini, Vice President, Client Computing Group, General Manager, Esports, and Gaming der Intel Corporation. Wenn Partner Fragen dazu haben, wie sie ihre VR-Ideen auf den Unternehmensbereich anwenden können, „hilft ihnen Intel, die Antworten zu bekommen“, sagte er.

Eine dieser Firmen ist VR Motion Corp., die vom ehemaligen Autorennfahrer Dominic Dobson gegründet wurde. Dobson hatte zwar jahrelang am Indianapolis 500 teilgenommen, war aber bislang nie beim Pikes Peak International Hill Climb, einem bekanntermaßen schwierigen Bergrennen in den Rocky Mountains, am Start. Obwohl er ausschließlich in einer virtuellen Simulation der Rennstrecke trainiert hatte, entschied er den Sieg für sich.

Direkt an diesen Erfolg anschließend schloss Dobson eine Partnerschaft mit Intel, um VR-Fahrtrainingssimulatoren für die Automobilindustrie zu entwickeln. Die von ihm entwickelte Technik repräsentiert präzise das Beschleunigungs-, Brems- und Lenkverhalten von Fahrzeugen und wird in vielen kommerziellen Anwendungen eingesetzt.

Dieses Jahr schloss VR Motion eine Partnerschaft mit dem Automobilhersteller Honda. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer Lösung, die potenziellen Kunden bei öffentlichen Veranstaltungen die Möglichkeit bieten soll, den Civic Si* in einer virtuellen Umgebung zu testen.

Mit Anwendungen wie VR Driver Training krempelt VR-Technik die Automobilwelt um. Aber es gibt eine Vielzahl weiterer Verwendungsmöglichkeiten von VR-Simulationen. Da VR-Technik so vielseitig ist, lässt sie sich an viele kommerzielle Umgebungen anpassen.

So hilft zum Beispiel die Merchandising-Software von InContext Solutions dem Einzelhandel, die Regal- und Verkaufsraumplanung in der VR zu optimieren. In Zusammenarbeit mit US-weit tätigen Einzelhandelsketten wie Walgreens setzt das Unternehmen LiDAR-Messtechnik ein, um 3D-Modelle von Verkaufsräumen innerhalb einer Computersimulation zu gestalten.

Mit diesem Ansatz können Händler ein neues Verkaufsraumdesign in einer VR-Simulation testen, bevor sie die mit hohen Kosten verbundene Entscheidung treffen, ein bestimmtes Layout in vielen Geschäften einzuführen. Aber mit visuellem Merchandising lässt sich nicht nur die Effizienz verbessern. Einzelhändler können auch mit unkonventionellen Verkaufsraumdesigns experimentieren, die häufig eine entscheidende Rolle spielen, um neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz zu steigern.

Durch das Aufkommen von Online-Shopping „müssen Einzelhändler das Einkaufserlebnis der Kunden überdenken, um sie zum Besuch ihres Ladengeschäfts zu veranlassen“, sagte Mark Hardy, CEO von InContext Solutions. „Für Einzelhändler besteht die Herausforderung darin herauszufinden, wie sie sich neu erfinden sollen.“

Die VR ist ein leistungsstarkes Werkzeug für Unternehmen, und VR-Systeme benötigen leistungsstarke Hardware. Der Grafikprozessor (GPU) wird zwar häufig als das Herzstück eines VR-Systems betrachtet, aber diese Annahme ist falsch. Für ein großartiges VR-Erlebnis ist die gesamte Plattform von Bedeutung, nicht nur die Grafikkarte.

Die Intel® Plattform spielt in VR-Systemen eine wichtige Rolle. Intel ist bestrebt, VR-Umgebungen mit horizontalen Lösungen – einschließlich Prozessor, Arbeitsspeicher und I/O – zu unterstützen.

Den Ausgangspunkt bildet ein Intel® Core™ i7 Prozessor, da diese Komponente für die Ausführung vieler Aufgaben in einem VR-System verantwortlich ist. An erster Stelle ist anzumerken, dass die CPU Positionstracking ermöglicht, so dass die Simulation feststellen kann, wo sich die Hände und der Körper des Benutzers befinden.

Darüber hinaus ist die CPU für die Raumklangsteuerung zuständig. Diese Funktion ermöglicht die Synchronisation von Audiohinweisen mit dem Verhalten des Benutzers, der sich durch eine virtuelle Umgebung bewegt. In gleicher Weise bewerkstelligt die CPU den komplexen Physikansatz, der dafür sorgt, dass sich Objekte in der Simulation glaubwürdig verhalten. All dies erledigt die CPU zusätzlich zu ihrer Aufgabe, der GPU die nötigen Informationen zu liefern, um alle Komponenten zu zeichnen. Es wird immer wichtiger, dass der Prozessor all diese Aufgaben bewältigen kann.

Wenn es darum geht, VR-Umgebungen flüssig darzustellen, spielen auch andere Intel® Techniken eine bedeutende Rolle.1 Die Intel® WiGig-Technik, die umfangreiche Datenmengen von einem Computer zu einem Headset streamen kann, befreit Benutzer von lästigen Kabeln, damit diese sich mühelos durch den Raum bewegen können und dabei nur ein Headset tragen müssen.

In ähnlicher Weise verbessert die Intel® Optane™ Technik den Ladevorgang nicht interaktiver Bildschirme, der Benutzer im wahrsten Sinne des Wortes häufig im Dunkeln lässt, während der nächste Teil einer Simulation geladen wird.

Diese Detailgenauigkeit mag etwas übertrieben erscheinen, aber Faktoren wie flüssige Darstellung, Realismus und Glaubwürdigkeit sind für das Gesamterlebnis extrem wichtig. Dobson zufolge wird die Merkfähigkeit durch das komplette Eintauchen in eine Umgebung um bis zu 30 Prozent verbessert. Bei Mitarbeitern, die mit VR-Simulationen geschult werden, führt eine bessere VR-Umgebung zu besseren beruflichen Leistungen.

Perfekt abgestimmte VR-Simulationen sind von besonderer Relevanz für Unternehmen wie Blausen Medical, das im Bildungsbereich tätig ist. Blausen lizenziert seine preisgekrönte Sammlung medizinischer Animationsvideos an Universitäten, wo sie eingesetzt werden, um künftigen Ärzten komplexe Körperstrukturen anschaulich zu vermitteln. Der erste Ausflug des Unternehmens in die VR schrumpft den Benutzer auf die Größe eines Atoms, so dass Studenten Moleküle und Proteine extrem vergrößert erforschen können.

VR-Technik versetzt Unternehmen an Orte, die bislang unerreichbar waren. Mithilfe der Intel® Plattform eröffnet die VR einen neuen Grenzbereich, der Unternehmen florieren lässt.

Produkt- und Leistungsinformationen

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Die Funktionsmerkmale und Vorteile von Intel® Techniken hängen von der Systemkonfiguration ab und können geeignete Hardware, Software oder die Aktivierung von Diensten erfordern. Die Leistungsmerkmale variieren je nach Systemkonfiguration. Kein Produkt und keine Komponente bieten absolute Sicherheit. Informieren Sie sich beim Systemhersteller oder Fachhändler oder auf https://www.intel.de.