Benutzerdefinierte Auflösungen und Modi für Intel® Grafiktreiber

Dokumentation

Installation und Setup

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02.07.2018

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Was ist die Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi?

Die Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi ermöglicht das:

  • Hinzufügen benutzerdefinierter Modi für an Ihrem Computer angeschlossene Display-Geräte.
  • Das Korrigieren von Kompatibilitätseinschränkungen für Grafiken und Display-Hardware.
  • Das Einstellen eines benutzerdefinierten Modus für einen optimierten Betrieb von Software, die voraussetzt, dass ein bestimmter Modus auf dem Display nicht standardmäßig aktiviert ist.

Ein Display-Modus ist ein Satz von Daten zum Zweck der Darstellung eines Bildes auf einem Display. Zu den Daten gehören:

  • Die aktive Pixelauflösung (Breite und Höhe wie 1024 x 768)
  • Die entsprechende Aktualisierungsrate (z. B. 60 Hz)
  • Die Farbtiefe (16-Bit oder 32-Bit)
Ist die Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi auf meinem Computer aktiviert?

So überprüfen Sie, ob die Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi aktiviert ist:

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie den neuesten Intel® Grafiktreiber haben.
    Hinweis Benutzerdefinierte Auflösungen/Modi befindet sich nicht in der Steuerung für Intel® HD-Grafik. Sie müssen einen Modus erstellen.
  2. Sehen Sie nach der Verifizierung im Eigenschaftenfenster des Intel® Grafiktreibers nach, ob die Funktion zur Verfügung steht.
    Um die Intel Grafiktreiber-Eigenschaften zu öffnen, drücken Sie gleichzeitig die Tasten STRG, Alt, und F12 oder klicken mit der rechten Maustaste im Windows* Desktop. Wählen Sie Grafikeigenschaften.
  3. Wenn Sie aufgefordert werden, eine Anwendungsmodus zu wählen, wählen Sie Erweiterter Modus.
  4. Überprüfen Sie in der Registerkarte „Anzeigegeräte“, ob die Schaltfläche Benutzerdefinierte Auflösungen/Modi verfügbar ist.
    Wenn Sie keine Schaltfläche „Benutzerdefinierte Auflösungen/Modi“ haben, haben Sie die Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi auf Ihrem Computer nicht aktiviert.
Wie greife ich auf die Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi in der Steuerung für Intel® HD-Grafik zu?

Die Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi wurde aus der Steuerung für Intel® HD-Grafik entfernt. Der Treiber umfasst die Funktion weiterhin.

So greifen Sie auf die Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi zu:

  1. Navigieren Sie zum folgenden Verzeichnis: C:\Windows\System32.
  2. Suchen Sie die Intel Anwendung namens CustomModeApp.exe.
  3. Öffnen Sie die .exe-Datei, um ein Menü für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi anzuzeigen, das dem in älteren Systemsteuerungen ähnlich ist

Die CustomModeApp.exe, wie sie unter Windows\System32 angezeigt wird
Abbildung 2: Die CustomModeApp.exe, wie sie unter Windows\System32 angezeigt wird

Wie aktiviere ich die Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi?

Wenden Sie sich an den Hersteller Ihres Computers, um nachzufragen, ob Sie Unterstützung für die Funktion für benutzerdefinierte Modi/Auflösungen hinzufügen können. Computerhersteller unterstützen den Einsatz u. U. nicht.

Der Einsatz der Funktion für benutzerdefinierte Auflösungen/Modi erfordert Kenntnisse der unterstützten Timing-Standards und Parameter Ihres Monitors. Fragen Sie beim Hersteller Ihres Bildschirms nach, um Näheres dazu zu erfahren.

Verwenden Sie beim Hinzufügen von benutzerdefinierten Auflösungen/Modi die entsprechenden Timing-Standards oder -Parameter. Das Ändern der Modi kann:

  • Die Systemstabilität und die normale Betriebslebensdauer des Systems und des Chipsatzes verringern
  • Das Versagen des Chipsatzes und anderer Systemkomponenten verursachen
  • Die Leistung des PCs reduzieren
  • Zusätzliche Wärme generieren und zu anderen Schäden führen
  • Die Datenintegrität im System beeinträchtigen
Wir haben den Betrieb des Chipsatzes außerhalb der Spezifikationen nicht getestet und liefern keine Gewährleistung dafür. Um die Funktion für benutzerdefinierte Modi/Auflösungen verwenden zu können, müssen Sie eine Haftungsausschluss-Warnmeldung lesen und dieser durch Klicken auf Ja zustimmen.
 

Haftungsausschluss-Warnmeldung in der Steuerung der Intel® HD-Grafik.
Abbildung 3A: Haftungsausschluss-Warnmeldung in der Steuerung der Intel® HD-Grafik.

 

Haftungsausschluss-Warnmeldung in der Steuerung für Intel® Grafik und Medien
Abbildung 3B: Haftungsausschluss-Warnmeldung in der Steuerung für Intel® Grafik und Medien

 

Haftungsausschluss-Warnmeldung in der Steuerung für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger
Abbildung 3C: Haftungsausschluss-Warnmeldung in der Steuerung für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger

Was sind die Unterschiede zwischen den beiden Setup-Registerkarten?

Je nach den Timing-Informationen von Ihrem Monitor verwenden Sie eine der beiden Registerkarten, um einen benutzerdefinierten Modus hinzuzufügen:

  • Registerkarte Grundlegendes Setup/Einstellungen: Fügt Modi oder Timings basierend auf bestehenden Standards wie CTV nicht-RB-Timing (nicht verringerte Austastung) für Monitore und CVT RB-Timing für Digital-Displays hinzu. Diese Registerkarte kann nicht für Standard- oder HD-Fernsehgeräte verwendet werden.
  • Registerkarte Erweitertes Setup/Einstellungen: Fügt Modi oder Timings basierend auf den detaillierten Timing-Informationen des Display-Geräts hinzu. Diese Registerkarte kann nicht für Standard- oder HD-Fernsehgeräte oder das integrierte Display eines Notebooks verwendet werden.

Beispiel für die grundlegenden Einstellungen in der Steuerung für Intel® HD-Grafik
Abbildung 4A: Beispiel für die grundlegenden Einstellungen in der Steuerung für Intel® HD-Grafik

 

Beispiel für die erweiterten Einstellungen in der Steuerung für Intel® HD-Grafik
Abbildung 4B: Beispiel für die erweiterten Einstellungen in der Steuerung für Intel® HD-Grafik

 

Beispiel für die grundlegenden Einstellungen in der Steuerung für Intel® Grafik und Medien
Abbildung 5A: Beispiel für die Grundeinstellungen in der Steuerung für Intel® Grafik und Medien

 

Beispiel für die erweiterten Einstellungen in der Steuerung für Intel® Grafik und Medien
Abbildung 5B: Beispiel für die erweiterten Einstellungen in der Steuerung für Intel® Grafik und Medien

 

Beispiel für die Registerkarte „Grundlegende Einrichtung“ unter Einsatz eines analogen Monitors mit EDID (über die Steuerung für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger)
Abbildung 6A: Beispiel für die Registerkarte „Grundlegende Einrichtung“ unter Einsatz eines analogen Monitors mit EDID (über die Steuerung für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger)

 

Beispiel für die Registerkarte „Grundlegende Einrichtung“ unter Einsatz des integrierten Displays eines Notebooks (über die Steuerung für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger)
Abbildung 6B: Beispiel für die Registerkarte „Grundlegende Einrichtung“ unter Einsatz des integrierten Displays eines Notebooks (über die Steuerung für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger)

 

Beispiel für die Registerkarte „Erweiterte Einrichtung“ unter Einsatz eines analogen Monitors mit EDID (über die Steuerung für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger)
Abbildung 6C: Beispiel für die Registerkarte „Erweiterte Einrichtung“ unter Einsatz eines analogen Monitors mit EDID (über die Steuerung für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger)

 
Hinweis Nicht alle Computerhersteller haben die Funktion für benutzerdefinierte Modi/Auflösung für Intel® Grafiktreiber aktiviert. Ältere allgemeine Intel Grafiktreiber aktivieren diese Funktion nicht.
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