Intel® AI for Social Good: Technik in die Hände der Gemeinschaften legen, die sie benötigen

Anna Bethke, Leiterin von „AI for Social Good“ bei Intel, erläutert, wie KI beim Umgang mit globalen Umwelt-, Gesundheits- und Sozialthemen hilft

Je weiter die Entwicklungen im Feld Künstlicher Intelligenz (KI) voranschreitet, desto größer wird ihr disruptives Potenzial, mit dem sie ganze Wirtschaftszweige grundlegend verändern wird. Und obwohl KI Unternehmen und Organisationen helfen kann, wertvolle geschäftliche Erkenntnisse zu gewinnen, geht es dabei nicht nur um Profite. KI kann auch dafür genutzt werden, uns bei der Lösung weltweiter gesellschaftlicher Probleme zu unterstützen. Im Rahmen seiner Initiative Intel® AI for Social Good trägt Intel diesem Umstand Rechnung und widmet sich der Entwicklung von KI-Anwendungsmöglichkeiten, die einen positiven Einfluss auf die Welt haben.

„Das übergeordnete Ziel dieser Initiative besteht darin, mit der von uns entwickelten Technik so vielen Menschen wie möglich zu helfen.“

„KI kann auf so vielfältige Weise genutzt werden“, sagt Anna Bethke, Head of AI for Social Good bei Intel. „Das übergeordnete Ziel dieser Initiative besteht darin, mit der von uns entwickelten Technik so vielen Menschen wie möglich zu helfen.

Bethke engagiert sich leidenschaftlich für das von ihr geleitete Projekt und verfügt über ein breites Fachwissen im Technikbereich, das aus ihrem schon früh vorhandenen Interesse für Mathematik, Naturwissenschaften und Raumfahrt erwuchs. „Mein Vater ist Wissenschaftler und hat mich immer dazu ermutigt, mich nicht von technischen Dingen einschüchtern zu lassen“, sagt Bethke. Später erwarb sie einen Abschluss in Luft- und Raumfahrttechnik. Nachdem sie in so verschiedenen Bereichen wie Satellitendesign und Robotik gearbeitet hatte, begann sie sich vermehrt darauf zu konzentrieren, wie Menschen und Maschinen gemeinsam Entscheidungen treffen.

„Dies ermöglichte mir eine Karriere als Datenwissenschaftlerin, bei der ich anfangs mit Geodaten und später mit der Verarbeitung natürlicher Sprache zu tun hatte“, erklärt Bethke. „Ich interessierte mich sehr für die Möglichkeiten, mit denen ich diese Fähigkeiten wirkungsvoller einsetzen konnte. Ich hatte eine Volontärstelle bei DataKind* in der San Francisco Bay Area, und auch bei Data for Democracy*, einer globalen Community. Ich wollte einen Vollzeitjob aus dem Einsatz von Technik für das soziale Wohl machen.“

Auf die Anregung eines Kollegen hin wurde die Initiative Intel® AI for Social Good ins Leben gerufen. Bethke bot sich als ideale Kandidatin für die Koordination der Initiative und den Ausgleich von geschäftlichen Bedürfnissen und verfügbaren Ressourcen an. In das Programm sind mehrere Geschäftsbereiche von Intel involviert, wobei für ein jedes Projekt die passenden unterschiedlichen Fachkenntnisse aus verschiedenen Gruppen genutzt werden.

Im Rahmen des Projekts unterstützt Intel Organisationen mit Know-how und KI-Technik, um ihnen dabei zu helfen, ihre Arbeit voranzutreiben. Außerdem werden Forschungsarbeiten durchgeführt und Bestrebungen unterstützt, die dazu beitragen, dass KI für alle transparenter, weniger vorurteilsbehaftet und leichter zugänglich wird. Die Initiative deckt eine breite Palette an Projekten ab, die sich mit wichtigen Themen aus den Bereichen Umwelt, Gesundheitswesen und Soziales beschäftigen.

Ein Beispiel hierfür ist die TrailGuard AI* Kamera, die vom Non-Profit-Unternehmen RESOLVE* entwickelt wurde und auf der Intel® Movidius™ Myriad™ 2 Vision Processing Unit (VPU) basiert. TrailGuard ist in der Lage, in Wildreservate eindringende Wilderer aufzuspüren und Wildhüter in nahezu Echtzeit zu warnen, sodass gefährdete Tiere besser geschützt werden können. Bei einem weiteren Projekt wird KI-Technik von Intel dazu verwendet, die Chinesische Mauer zu erhalten. Die während der Luftinspektion mit einer Intel® Falcon™ 8+ Drohne erfassten Daten werden analysiert und in Generative Adversarial Networks (GAN) – einer Form von Deep-Learning – eingebracht, um Restauratoren dabei zu unterstützen, die besten Ersatzbausteine zu bestimmen.

Die vielfältigen Projekte, die im Rahmen des Programms durchgeführt werden, entstehen auf unterschiedliche Weise – manchmal treten externe Organisationen an Intel heran, ein anderen Fällen stammen die Ideen von Intel-Mitarbeitern. „Es zeigt sich, dass es aus verschiedenen Gründen sehr nützlich ist, mit diesen Organisationen zusammenzuarbeiten“, meint Bethke dazu. „Denn es verschafft allen einen größeren Überblick über die möglichen KI-Lösungen. Und bei Intel können wir aufgrund dessen verschiedene Probleme erkennen, derer wir uns vorher nicht bewusst waren.“

„Wir haben unter anderem damit begonnen, häufiger offene Meetings für Personen abzuhalten, die bei Intel ihr Interesse daran bekundet haben. Dies hat uns dabei geholfen, bei Projekten Freiwillige zu finden, die sich auch weiterhin für diese Art von Programmen einsetzen und diese vorantreiben.“

Allerdings stellt die Anwendung von KI bei komplexen Projekten bisweilen eine Herausforderung dar. „Die passenden Daten für das Trainieren eines Modells zu beschaffen, stellt immer eine große Hürde dar“, so Bethke. „Sicherzustellen, dass wir genügend Daten zur Verfügung haben, dass sie richtig gekennzeichnet sind und die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten abdecken - das sind alles übliche Herausforderungen. Und eine andere Sache ist, eine Lösung zu entwickeln, die tatsächlich auch praxistauglich ist.“

„Eine weitere große Herausforderung besteht in der Ausbildung zukünftiger Digital-Fachkräfte: Es geht darum, kommenden Generationen zu vermitteln, was aktuell in dem Bereich passiert, wie diese Technik angewandt und wie sie auf verantwortungsvolle Weise genutzt werden kann.

Es gibt einen klaren Trend dahingehend, KI allen zugänglich zu machen. Und die Initiative Intel® AI for Social Good trägt dazu bei, die Technik in die Hände jener Individuen und Gemeinschaften zu legen, die davon profitieren können. Ende Mai wird Intel am AI for Good Global Summit* der Vereinten Nationen in Genf teilnehmen, auf dem Teilnehmern in einem praxisorientierten Workshop ein besserer Eindruck davon vermittelt wird, wie sie die Fähigkeiten von KI für sich nutzen können.

Wenn Sie mehr über die Initiative erfahren möchten, besuchen Sie unsere Webseite „AI for Social Good“. Einzelpersonen, die sich engagieren möchten, können hiefür mit der Intel Developers Group Kontakt aufnehmen; Unternehmen können den Kontakt via Intel® Builders herstellen.

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