Wie du den PC für extreme Gaming-Leistung übertaktest

Mit einem Intel® Core™ Prozessor mit freiem Multiplikator und einem anwenderfreundlichen Overclocking-Toolkit kannst du dein System auf maximale Leistung trimmen.1 2 3

Die Regel: Maximale Taktfrequenz bei minimaler Versorgungsspannung einstellen und dabei so viel Wärme wie möglich abführen, damit das System stabil bleibt.

1. SCHRITT: Hardware einrichten

1.1 – Zuerst wird ein Mainboard und ein Netzteil benötigt, die beide für Intel® Prozessoren ohne Multiplikatorsperre optimiert sind.
Such dir ein Mainboard aus, das speziell für das Übertakten in Verbindung mit Intel® Prozessoren ohne Multiplikatorsperre vorgesehen ist. Verwende ein robustes ATX-Netzteil, das den höheren Strom liefern kann. Lies dir die Hinweise zum Übertakten unten auf der Seite durch und mache dir die Risiken bewusst.

1.2 - Für starke Kühlung sorgen
Verwende eine robuste Kühlung, die in der Lage ist, den Prozessor deutlich stärker zu kühlen, als es den Minimalanforderungen für den Prozessor entspricht. Flüssigkeitskühlung ist ideal, und zusätzliche Gehäuselüfter können das Übertaktungspotenzial weiter erhöhen.

2. SCHRITT: Software-Einstellungen anpassen

2.1 – Grenzwerte für Leistungsaufnahme und ICC Max erhöhen
Erhöhe in den BIOS-Einstellungen oder mit Software wie dem Intel® Extreme Tuning Utility (Intel® XTU) die Grenzwerte für die Leistungsaufnahme und den maximalen Strom (ICC max), um den Möglichkeiten von Mainboard, Netzteil und Kühlung zu entsprechen.

2.2 – Taktfrequenz erhöhen
Erhöhe das Taktverhältnis (den Multiplikator) für das Subsystem, das übertaktet werden soll (Prozessorkern, Grafik, Ringbus/Cache). HINWEIS: Die Taktfrequenz ergibt sich durch Multiplikation des Multiplikators mit der Grundfrequenz. Zum Beispiel muss der Multiplikator bei einer Grundfrequenz von 100 MHz auf 50 eingestellt werden, wenn die Taktfrequenz auf 5000 MHz erhöht werden soll. Dabei ist zu beachten, dass der Multiplikator für die Übertaktung der Prozessorgrafik mit der halben Grundfrequenz multipliziert wird.

3. SCHRITT: Stresstests durchführen

3.1 – Bestimmen, ob das System stabil ist
Stelle durch einen oder mehrere Stresstests zur Bestätigung der Systemstabilität fest, ob das übertaktete System zuverlässig läuft. HINWEIS: Das Intel® Extreme Tuning Utility (Intel® XTU) enthält verschiedene nützliche Belastungstests und Benchmarks.

3.2 – Bei mangelnder Stabilität Versorgungsspannung erhöhen
Wenn sich das System bei den Stresstests als unstabil erwiesen hat, kann eine Erhöhung der Spannung Abhilfe schaffen. Das wird erforderlich sein, wenn die Übertaktung 100 bis 200 MHz übersteigt. Es empfiehlt sich, die Spannung um jeweils 5 bis 10 mV zu erhöhen und die niedrigste mögliche Spannung zu verwenden. Wenn eine Erhöhung der Spannung die Stabilität nicht mehr verbessert, hast du vermutlich die maximal mögliche Taktfrequenz für einen stabilen Betrieb erreicht. Bevor die Spannungseinstellungen abgeschlossen werden, sollte der Modus für „adaptive“ Versorgungsspannung ausgewählt werden.
Hinweis: Für fortgeschrittene Übertakter mag es sinnvoll sein, die Spannung bei aufeinanderfolgenden Versuchen vor der Taktfrequenz zu erhöhen.

3.3 – Bei stabilem Betrieb Taktfrequenz weiter erhöhen oder Übertakten beenden
Wenn das System nach den Stresstests stabil läuft, könnte man versuchen, die Taktfrequenz weiter zu erhöhen und in diesem Fall den Ablauf ab Schritt 2.2 wiederholen. Wenn du mit dem Ergebnis der Übertaktung zufrieden bist, ist der Vorgang abgeschlossen.

4. SCHRITT: Spiel übertakten

Herzlichen Glückwunsch! Du hast dein System mit Erfolg übertaktet und dafür gesorgt, dass es stabil läuft.

Eine Änderung der Taktfrequenz bzw. der Versorgungsspannung kann den Prozessor oder andere Systemkomponenten beschädigen oder deren Nutzungsdauer verkürzen sowie die Stabilität und Leistung des Systems beeinträchtigen. Wenn der Prozessor außerhalb der für ihn veröffentlichten Spezifikationen verwendet wird, besteht möglicherweise keine Produktgarantie. Weitere Einzelheiten erfahren Sie bei den Herstellern des Systems und der Komponenten. Weitere Informationen siehe http://www.intel.de/content/www/de/de/gaming/overclocking-intel-processors.html.

Tools für mehr Leistung

Intel® Extreme Tuning Utility (Intel® XTU)

Das Intel® XTU ist ein Windows-basiertes Tool für das Übertakten von Intel® Core™ Prozessoren ohne Multiplikatorsperre.

Weitere Informationen über das Intel® XTU

Intel® Extreme-Memory-Profil (Intel® XMP)

Das Intel® Extreme Memory Profile (Intel® XMP) hilft dir beim Übertakten des RAM – einschließlich bestimmter DDR3-Speichermodule, die auf Intel® Technik basieren. Gönn' dir Leistung jenseits der Standardspezifikationen!

Mehr über das Intel® XMP

Intel® Performance Maximizer (Intel® PM)

Egal ob du auf mehr Geschwindigkeit aus bist, um dir einen Vorsprung im Gaming zu sichern oder um deiner Kreativität noch mehr Raum zu geben: Vertraue auf Intel® Performance Maximizer (Intel® PM) und verleihe deinem System ein völlig neues Leistungsvermögen.4

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Mit dem Intel® Performance Tuning Protection Plan (Intel® PTPP)5 angstfrei übertakten: Du kannst qualifizierende Prozessoren bei Schäden durch Übertaktung einmalig umtauschen.

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Produkt- und Leistungsinformationen

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Die Funktionsmerkmale und Vorteile von Intel® Techniken hängen von der Systemkonfiguration ab und können geeignete Hardware, Software oder die Aktivierung von Diensten erfordern. Die Leistungsmerkmale variieren je nach Systemkonfiguration. Informieren Sie sich beim Systemhersteller oder Einzelhändler oder auf intel.de.

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Kein Produkt und keine Komponente bieten absolute Sicherheit.

Eine Änderung der Taktfrequenz bzw. der Betriebsspannung kann den Prozessor oder andere Systemkomponenten beschädigen oder deren Nutzungsdauer verkürzen sowie die Stabilität und Leistung des Systems beeinträchtigen. Wenn der Prozessor außerhalb der für ihn veröffentlichten Spezifikationen verwendet wird, besteht möglicherweise keine Produktgarantie. Weitere Einzelheiten erfahren Sie bei den Herstellern des Systems und der Komponenten.

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In Leistungstests verwendete Software und Workloads können speziell für die Leistungseigenschaften von Intel® Mikroprozessoren optimiert worden sein. Leistungstests wie SYSmark* und MobileMark* werden mit spezifischen Computersystemen, Komponenten, Softwareprogrammen, Operationen und Funktionen durchgeführt. Jede Veränderung bei einem dieser Faktoren kann abweichende Ergebnisse zur Folge haben. Als Unterstützung für eine umfassende Bewertung Ihrer vorgesehenen Anschaffung, auch im Hinblick auf die Leistung des betreffenden Produkts in Verbindung mit anderen Produkten, sollten Sie noch andere Informationen und Leistungstests heranziehen. Weitere Informationen siehe www.intel.de/benchmarks.

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Einige Funktionen sind möglicherweise nur mit der neuesten Version von Intel® Performance Maximizer verfügbar. Laden Sie unter downloadcenter.intel.com/de die neueste Version herunter. Berechtigte Prozessoren beinhalten 8. Gen. Intel® Core™ i9-9900K, i9-9900KF, i9-9900KS, i7-9700K, i7-9700KF, i5-9600K, i5-9600KF und Intel® Core™ i9-10980XE Extreme Edition, i9-10940X, i9-10920X und i9-10900X.

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Zusätzlich zur 3-jährigen Standardgarantie gestattet der Intel® Performance Tuning Protection Plan (Intel® PTPP) den einmaligen Austausch eines qualifizierten Box-Prozessors.