PC-FAQs: Frag die Experten von Intel Gaming

Stelle den Experten von Intel Gaming Fragen wie: Wie viel RAM reicht aus? Was ist für den Eigenbau eines PCs erforderlich? Und was ist besser: Horde oder Allianz?1 2

Gaming-Computer sind komplexe Geräte, und das breite Spektrum an Hardware, Marken, Komponenten und Konfigurationen kann Fragen aufwerfen und für unendliche Diskussionen sorgen.

Aus diesem Grund haben wir uns mit Bryn Pilney, einem der Intel Experten für PC-Gaming, zusammengesetzt, um uns einige einführende Fragen zur Hardware beantworten zu lassen.

Ist es besser, einen PC zu bauen oder zu kaufen?

Das hängt ganz einfach davon ab, womit man sich am wohlsten fühlt. Ich kenne beide Seiten der Medaille: Vor etwa 15 Jahren habe ich meinen ersten PC gebaut und in der Zwischenzeit habe ich einige vorgefertigte Rechner besessen.

Was Desktop-PCs angeht, bin ich persönlich ganz eindeutig für „bau ihn selbst“. Ich stelle gerne komplexe Builds zusammen, die mich an die Grenzen meiner Fähigkeiten und meines Wissens bringen. Für mein neuestes Modell habe ich eine Kühlung mit harten Schläuchen verbaut, was ein Upgrade zu den Softschläuchen war, die ich bisher verwendet habe. Du kannst vorgefertigte PCs mit harten Kühlleitungen kaufen, aber die Herausforderung und meine Hardwareaffinität haben mich motiviert, es selbst zu versuchen.

Der Bau eines PCs ist auch eine großartige Gelegenheit, mehr über die Komponenten zu lernen. So etwas kann dabei helfen, die Vorteile verschiedener Datenspeicherkonfigurationen wie RAID zu verstehen, oder warum du dich vielleicht für CPU anstelle von PCIe-Lanes mit PCH-Anschluss entscheidest.

Es gibt aber auch Leute, die weniger am warum eines Computers interessiert sind und wirklich nur nach einem soliden Gaming-Erlebnis suchen, ohne die Probleme oder potenziellen Kopfschmerzen, die mit einem Eigenbau verbunden sind.

Und der Kauf eines vorgefertigten Systems bringt einige Vorteile mit sich. Im Allgemeinen gibt es in diesem Fall immer jemanden, an den du dich im Problemfall wenden kannst. Bei einem Eigenbau bleibt das Troubleshooting an dir hängen.

Kurz gesagt: Wenn du gerne mit Hardware arbeitest, kann einen Computer zu bauen eine wirklich lohnende Erfahrung sein, die zu einem Computer führt, der genau so gebaut ist, wie du es möchtest, mit möglichst wenigen Kompromissen. Aber wenn du nur nach einem Produkt suchst, das sofort einsatzbereit ist, dann ist der Kauf eines vorgefertigten Produkts der richtige Weg.

Was Laptops angeht gilt: Wenn du nicht vorhast, Heimwerken einer völlig neuen Dimension kennenzulernen, bleibt dir nur eine Option.

Eignen sich Macs gut für Spiele?

Ich bin kein Experte, was das Mac-Ökosystem angeht, daher ist es schwierig für mich, hier eine einseitige Aussage zu treffen. Vielleicht gibt es eine Community, die vom Mac-Gaming begeistert ist. Ich weiß, dass es Möglichkeiten gibt, Windows auf einem Mac zu emulieren, aber ich glaube, PC-Spiele sind im Wesentlichen ein Ökosystem auf Windows-Basis.

Das heißt nicht, dass auf einem Mac nicht gespielt werden kann, aber das Gaming-Ökosystem auf PCs ist viel gesünder.

Wie viel Arbeitsspeicher empfiehlst du?

Bei Standard-Gaming-Belastungen ist es inzwischen soweit, dass man weniger als 16 GB RAM nicht mehr guten Gewissens empfehlen kann, auch gerade, weil die Preise für Arbeitsspeicher gesunken sind.

Wenn du jedoch nur ein Spiel spielen möchtest, können 8 GB wahrscheinlich genügen. Wenn es aber mehr sein soll, z. B. wenn du während des Spiels Discord ausführen oder einen Stream ansehen möchtest, sind 16 GB definitiv die bessere Option.

Wie oft sollte ein System-Upgrade durchgeführt werden?

Kurz und knapp: Das hängt von jedem einzelnen ab.

Es geht wirklich um persönliche Vorlieben und darum, wie wichtig es für jeden einzelnen ist, die neueste Technologie in ihr System zu integrieren.

Wenn jemand beispielsweise ein Upgrade auf eine höhere Auflösung durchführen möchte, gibt es für diesen Übergang auch Anforderungen an die Systemhardware. Wenn jemand bei der Monitortechnologie immer auf dem neuesten Stand sein möchte, ist vielleicht eher die Bereitschaft da, ein Upgrade durchzuführen, als wenn jemand entsprechende Technologien erst zu einem späteren Zeitpunkt integrieren würde.

Dies gilt insbesondere für Laptops, bei denen sowohl Verbesserungen der Computerhardware als auch Verbesserungen der Peripheriegeräte wie bessere Displays und Tastaturen anstehen. Im Allgemeinen gilt: Je mehr Zeit zwischen den Upgrades vergeht, desto größer ist der Sprung bei der Gaming-Leistung.

Es gibt auch Gelegenheiten für DIY-Fanatiker, Teil-Upgrades statt kompletter System-Upgrades durchzuführen. Dadurch besteht die Möglichkeit, nicht auf einmal ein komplettes neues System kaufen zu müssen, sondern bestimmte Komponenten im Laufe der Zeit zu aktualisieren.

Welche Dinge werden bei der Suche nach einem neuen PC gerne übersehen?

Wenn es ein neuer PC sein soll, muss sichergestellt sein, dass die gesamte Konfiguration ausbalanciert ist.

Da die Fortschritte bei der Monitortechnologie derzeit in Riesenschritten erfolgen, sowohl hinsichtlich der Auflösung als auch der Bildwiederholrate, müssen Gamer die Hardware-Entscheidungen, die sie hier treffen, mit ihrem System abgleichen. Wenn eine höhere Auflösung und Bildwiederholrate gewünscht sind, muss sichergestellt werden, dass der Computer diese Leistung liefern kann.

Wenn du nicht vorhast, ein System zu bauen oder zu kaufen, das letztendlich in diesen Monitor „hineinwächst“, sollte es eher andersherum laufen. Wenn du einen Computer kaufen möchtest und dir ein wirklich gutes System holen möchtest, muss sichergestellt werden, dass du einen Monitor nimmst, der das System vollständig ausnutzen kann. Wenn du viel Geld für ein System ausgegeben hast und einen Monitor mit 1080p und 60 Hz verwendest, nutzt du das erworbene System nicht voll aus.

Ich würde auch sagen, dass die Bedeutung einer guten Stromversorgung von Leuten, die ihren ersten PC bauen, manchmal übersehen wird. Wer sein erstes System baut, der glaubt manchmal, dass Geld für das Netzteil gespart und für scheinbar wichtigere Komponenten verwendet werden kann. Es ist jedoch wichtig, zu wissen, dass das Netzteil ein entscheidender Teil eines jeden Systems ist.

Wenn es um Ratschläge zur Fehlerbehebung oder Fragen zur PC-Hardware geht: Was wäre ein guter Einstiegspunkt?

Das ist letztlich der Gedanke hinter dem, was wir hier tun: Wir sammeln hochwertige PC-bezogene Ressourcen, auf die alle am selben Ort zugegriffen werden kann. Es gibt eine Menge Informationen, aber unser Ziel ist es, unser Insiderwissen über die Funktionsweise von PCs zu nutzen, um einen Knotenpunkt mit nützlichen Informationen zu allem, was PC-Gaming ausmacht, aufzubauen.

Und es gibt auch weitere Online-Communitys, die systembauenden Anfängern gerne unter die Arme greifen oder bei Problemlösungen helfen.

Was ist für den Eigenbau eines PCs erforderlich?

Als allererstes benötigst du einen guten Schraubendreher. Einen der magnetisch ist und idealerweise möglichst lang. Es gibt noch weitere Sonderfunktionen, für die man sich entscheiden könnte, aber meiner Meinung nach ist das Magnetische am wichtigsten. Das ist eigentlich schon alles für den Bau eines PCs, vorausgesetzt, du arbeitest nur mit Standardkomponenten.

Andere Dinge, die mir einfallen: ein vernünftiger Arbeitsbereich. Du brauchst genügend Platz auf dem Schreibtisch: Wer möchte schon auf dem Boden bauen? Gute Ausleuchtung wäre auch noch etwas. Es ist auch sehr hilfreich, beim Zerlegen und Zusammenbauen des Systems etwas zu haben, mit dem sich die Schrauben organisieren lassen.

Eine Meinung zu elektrischen Schraubendrehern beim PC-Bau?

Ich persönlich habe keinen verwendet. Ich würde es mal so sagen: Wer so ein Gerät verwenden möchte, muss sicherstellen, dass es nicht zu viel Kraft auf die Schrauben ausübt.

Einen PC zu bauen ist eine sanftere Anwendung als das Einschrauben von Gegenständen in die Wand, daher sind elektrische Werkzeuge nicht zu empfehlen. Ich weiß, dass es elektrische und magnetische Schraubendreher gibt, die speziell für den Technologieeinsatz entwickelt wurden, und obwohl ich sie noch nicht persönlich verwendet habe, wäre das definitiv etwas, das ich ins Auge fassen würde.

Wenn mein Monitor 60 Hertz hat, bedeutet das, dass er nicht mehr als 60 Bilder pro Sekunde anzeigt?

Für diese Frage habe ich einen Spaziergang den Gang hinunter gemacht, um den Experten von Intel zu allen Monitor-Themen zu befragen: Principal Engineer und Display Technologist Roland Wooster. Das hat er dazu zu sagen:

„Die kurze Antwort lautet: Ja.

Die große Mehrheit der Monitore arbeitet mit 60 Hz. Oft bedeutet dies, dass sie nur mit 60 Hz laufen, nicht schneller, nicht langsamer. Dies hat Nachteile im Hinblick auf Spiele und das Ansehen oder Erstellen von Videoinhalten.

Im Gaming-Bereich wird die GPU manchmal aufgrund der Komplexität der dargestellten Szene überlastet, und kann die Frames nicht schnell genug rendern, um sie mit 60 FPS auf das Display zu übertragen. In diesem Fall wird entweder ein Teilbild angezeigt – die Hälfte eines neuen Frames oben, die Hälfte des vorherigen unten auf dem Bildschirm – was als „Screen Tearing“ bezeichnet wird. Wenn V-Sync verwendet wird, wird die Teilaktualisierung ignoriert und einfach auf die nächste Frame-Aktualisierung gewartet. Das bedeutet, dass der Monitor nur bei jedem zweiten Takt ein neues Bild anzeigt, also dass das Äquivalent von 30 Hz zu sehen ist.

Bei der Filmwiedergabe hat ein 60-Hz-Panel den Nachteil, dass die große Mehrheit der Hollywood-Inhalte von 24 auf 60 Bilder/s konvertiert werden muss. Dies geschieht, indem jedes einzelne Filmbild auf dem Display abwechselnd mit 3 Anzeigebildern, dann 2, dann 3, dann wieder 2 und so weiter angezeigt wird. Dieser Vorgang wird als 3:2-Pulldown bezeichnet und kann zu sichtbarem Ruckeln führen. Dies ist besonders dann sichtbar, wenn eine Szene schnell von links nach rechts oder von oben nach unten schwenkt oder wenn sich etwas schnell über den Bildschirm bewegt, z. B. ein Auto. Ein Monitor, der ein ganzzahliges Vielfaches der Bildfrequenz des Videoinhalts unterstützen kann, verhindert dieses Ruckeln. Das Anzeigen von Hollywood-Inhalten auf einem Display mit 48, 72 oder 120 Hz wäre also ideal.

Gaming-Monitore unterstützen höhere Bildfrequenzen als 60 Hz, oft 144 Hz, wobei einige Displays sogar noch schneller sind als diese. Aber was bei der Auswahl eines Gaming-Monitors unglaublich wichtig ist, ist nicht nur die maximale Geschwindigkeit, sondern auch die minimale Bildwiederholrate. Wenn du beispielsweise einen Monitor mit einer Frequenz von 75-144 Hz gekauft hast, wäre es großartig, wenn die verwendete GPU immer mindestens 75 Hz liefern könnte. Wenn die GPU jedoch keine konstanten 75 Hz liefern kann, ist das Problem des Screen Tearing wieder da. In vielen Fällen, insbesondere bei Benutzern, die eine höhere Auflösung oder höhere Qualitätseinstellungen in ihren Spielen benötigen, ist die minimale Bildwiederholrate möglicherweise sogar noch wichtiger als die maximale. Ein Bildschirm mit einer Frequenz von 48-100 Hz könnte ein wesentlich besseres Erlebnis bieten als einer mit einer Frequenz von 75-144 Hz, wenn sich herausstellt, dass die GPU aufgrund der Auflösung, der Qualitätseinstellungen und der Komplexität der Szenen der Spiele nicht immer 75 Hz liefern kann.“

Was ist die ideale Temperatur für eine CPU während der Verwendung?

Die ideale Temperatur ist prozessorspezifisch, und diese Zahlen sind in der Spezifikationsdokumentation des jeweiligen Prozessors aufgeführt. Dies ist ein weiterer Punkt, bei dem ich mich bei unseren internen Experten zur Kühlung erkundigt habe. Sie haben mich zu Recht auf Intel ARK verwiesen, da es keine fixe Antwort gibt. ARK ist eine einfach zu durchsuchende Datenbank, in der nach einer bestimmten CPU gesucht und die maximal zulässige Temperatur im Abschnitt „tjunction“ unter „Package Specifications“ eingesehen werden kann. Dieser Wert sollte nicht überschritten werden.

Anderenfalls können thermische Drosselung, verringerte Leistung oder sogar in Extremfällen ein Herunterfahren des Systems die Folge sein. Du solltest sicherstellen, dass du eher bei niedrigeren Temperaturen arbeitest.

Am wichtigsten: Horde oder Allianz?

Als ich vor 15 Jahren zum ersten Mal World of Warcraft gespielt habe, spielte ich einen untoten Magier, ungefähr die gesamte Länge von Vanilla bis in die Anfänge von Burning Crusade. Später in Burning Crusade bin ich zur Allianz zurückgekehrt, um mit echten Freunden zu spielen, und ab dann spiele ich zum Großteil nur noch die Allianz.

Was WoW Classic* betrifft, werde ich die glorreichen Zeiten des Gegners erneut aufleben lassen - wobei ich für meine Gilde auf der Rattlegore (US) - Allianz einstehe.

Produkt- und Leistungsinformationen

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* Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

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Die Leistungswerte basieren auf Tests, die an den in den Konfigurationen angegebenen Daten durchgeführt wurden und spiegeln möglicherweise nicht alle öffentlich verfügbaren Updates wider. Weitere Konfigurationsdetails siehe Backup. Kein Produkt und keine Komponente bieten absolute Sicherheit.