Turboantrieb für Ihre NoSQL-Datenbanken dank Intel® FPGAs und rENIACs* verteilter Daten-Engine

Finanzdienstleistungen können von der Leistungsfähigkeit der vor Ort programmierbaren Gate Arrays von Intel enorm profitieren.

Bei steigendem Daten- und Transaktionsvolumen ist es erforderlich, eine Lösung zu finden, die Hardware und Software gut miteinander integriert, um zuverlässige Leistung, hohen Durchsatz und niedrige Latenz zu gewährleisten.

Von Steve Bradley, Technikjournalist

Sie haben vermutlich schon die Redensart „Daten sind das neue Öl“ gehört. Sie wird dem Mathematiker Clive Humby im Jahr 2006 zugeschrieben, wurde aber seitdem unzählige Male wiederholt oder umformuliert.

Bei genauerer Betrachtung funktioniert sie nicht ganz als Analogie, aber sie enthält ein Element der Wahrheit. Genau wie bei Ölbohrungen im Boden müssen Sie in der Lage sein, Erkenntnisse aus den Daten zu gewinnen, damit die Daten von Wert sein können.

Für Banken und Finanzinstitute ist dies nach wie vor eindeutig der Fall, wobei Anwendungsbeispiele die Erfassung von Marktdaten, die Betrugserkennung und eine 360-Grad-Ansicht von Kunden wären.

Für genau solche Dinge werden NoSQL-Datenbanken verwendet, und wenn Daten- und Transaktionsvolumen zunehmen, ermöglichen NoSQL-Datenbanken die Bereitstellung verschiedener Anwendungen und Services, um schnell eingerichtet und skaliert zu werden und bei Bedarf die Erstellung zusätzlicher Datenknoten zu ermöglichen. Bei der Skalierung von Daten- und Transaktionsvolumen möchten Kunden keine Kompromisse bei der Leistung eingehen. Dies erfordert eine erhebliche Optimierung, um einen hohen Durchsatz und eine vorhersehbare niedrige Latenz zu erreichen und die Service-Level-Agreements (SLAs) des Unternehmens zu erfüllen.

Große Datenunternehmen können ihre eigenen proprietären Lösungen intern entwickeln, doch Unternehmen, die Open-Source-Technologien einsetzen, müssen mehr Leistung erzielen, um SLAs zu erfüllen und aus Open-Source-Datenbanken zu skalieren, und dies, obwohl sie nicht die erforderlichen Fertigkeiten besitzen – genau hier setzen Unternehmen wie rENIAC* an. Bei steigendem Daten- und Transaktionsvolumen ist es erforderlich, eine Lösung zu finden, die Hardware und Software gut miteinander integriert, um zuverlässige Leistung, hohen Durchsatz und niedrige Latenz zu gewährleisten.

rENIAC* gibt an, dass die eigene Unternehmenslösung Hardware und Software so integrieren kann, dass eine bis zu zehnfache Leistungssteigerung erzielt und eine Latenz von 99 % von weniger als 1 Millisekunde erreicht wird.

Die verteilte Daten-Engine von rENIAC* ist eine Softwarebeschleunigungsebene zwischen einem Open-Source-Datenbankserver und -Client, die auf Intel® FPGAs (Field-Programmable Gate Arrays) ausgeführt wird, was die eigentliche Leistungskapazität voll nutzt und Kunden dabei unterstützt, NoSQL-Datenbanken wie Apache Cassandra* optimal auszuschöpfen.

„Wir helfen unseren Kunden dabei, ihre Datenbanken bei geringerem Gesamtbedarf des Systems optimaler zu nutzen, ohne den vorhandenen Software-Stack zu stören“, so Prasanna Sundararajan, Mitbegründer und CEO von rENIAC*. „Ein kleinerer oder reduzierter Gesamtbedarf bedeutet auch, dass das Management bei der Skalierung einfacher ist, was zu insgesamt geringeren Gesamtbetriebskosten führt.“

Intel® Hardware ist aus mehreren Gründen für Unternehmen wie rENIAC* attraktiv. „FPGAs sind im Allgemeinen sehr gut als Hardwareplattform geeignet“, erklärt Sundararajan. „Man kann das Design, das auf den FPGAs ausgeführt wird, so anpassen, dass man eine vorhersehbare Leistung liefern kann. Der Beschleunigungs-Stack von Intel verkürzt jedoch auch die Entwicklungszeit, da alle I/O-Schnittstellen auf Systemebene verwaltet werden. Außerdem verfügt das Unternehmen über Vermarktungskanäle mit Anbietern, um FPGAs einfacher auf Industriestandard-Servern einzuführen.“ Laut Sundararajan entschied sich einer der Kunden für Intel® Platform, da der Kunde Virtualisierung unterstützt, was zunehmend mehr gefragt ist.

Was hält die Zukunft bereit? Große Anwendungen entwickeln sich zu einer Microservice-Architektur hin, d. h., sie sind in kleinere Services unterteilt. Damit sich die Datenstruktur anpassen und skalieren lässt, ohne dass der Platzbedarf wächst oder die geschäftlichen Messdaten und SLAs beeinträchtigt werden, ist Leistung unerlässlich.

Die Erweiterung der Arbeitslast über NoSQL hinaus ist ein weiterer Service, den Sundararajan in der Zukunft als von Intel und rENIAC* gemeinsam bereitgestellt sieht. Viele Kunden wünschen auch die Unterstützung für Open-Source-SQL-Datenbanken. Die andere häufig angeforderte Funktion ist die Möglichkeit, KI-Algorithmen in der Nähe der Daten auszuführen oder in der Nähe des Zugriffsorts auf die Daten. „Ich sehe in Zukunft Anwendungsfälle, in denen KI und Datenbanken enger in Intel® Platform integriert werden“, so Sundararajan.

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