Mehrere Branchentrends tragen dazu bei, dass die Nische der Bare-Metal-Dienstleistungen schnell an Bedeutung gewinnt. Die Workloads werden aufgrund der zunehmenden Etablierung des Internets der Dinge (IdD) und der Datenanalyse sowie der Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) immer umfangreicher und ressourcenaufwändiger. Unternehmen bemühen sich weiterhin um ein höheres Sicherheitsniveau, um die immer strengeren Datenschutzbestimmungen zu erfüllen. Zudem wünschen sich viele Kunden mehr Kontrolle, mehr Zugangsmöglichkeiten zu innovativer Hardware, mehr Leistung und die Möglichkeit, alle Aspekte ihrer Betriebsumgebung zu gestalten – etwas, das die marktführenden Anbieter von Public-Cloud-Diensten (die auf virtualisierungsbasierte Dienste vertrauen) möglicherweise nicht bieten können. Packet ist einer der marktführenden Anbieter für Bare-Metal-Cloud-Dienste – ein Markt, der nach Expertenschätzungen bis 2025 einen Wert von 26,21 Mrd. USD haben wird (eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 38,4 %).1
Herausforderung
Unternehmen, die Technologien als wesentlichen Bestandteil ihrer Geschäftstätigkeit nutzen, aber auch Software-as-a-Service (SaaS)-Unternehmen und Cloud-native Unternehmen, wünschen sich direkten Zugang zu Hardware in einer Welt, in der die Cloud im Mittelpunkt steht.
Lösung
Packet automatisiert Infrastruktur auf der tiefstmöglichen Ebene. Die Kunden behalten die Kontrolle über ihre Anwendungen und können wählen, welches Betriebssystem und welche Software-Tools sie verwenden möchten. Bei Bedarf können sie auch direkt auf die Hardware zugreifen.
Ergebnisse
- Bare-Metal-Umgebungen bieten Leistung, Zugang zu Hardware und Anpassungsmöglichkeiten.
- Kunden profitieren vom vollen Wert innovativer Hardware und können so ihr Geschäft vorantreiben.
- Verbesserte Leistung und reduzierte Kosten im Stundentakt mit dedizierten Single-Tenant-Servern.
Kunden wünschen sich sowohl Kontrolle als auch Flexibilität
Eine Standard-Cloud-Umgebung bietet den Benutzern eine virtuelle Maschine (VM) als Grundlage für ihre Infrastruktur. Obwohl es sich hierbei um eine unglaublich leistungsstarke und flexible Ressource handelt, hält sie die Benutzer von einem direkten Zugriff auf die Hardware ab und übernimmt dabei viele Entscheidungen rund um die zugrundeliegende Software, wie z. B. die Verwendung eines Hypervisors oder die Mandantenfähigkeit gegenüber anderen Benutzern. Der Erfolg von Packet beruht auf dem Trend, dass die Benutzer mit zunehmenden Workloads immer mehr Meinungen bei der Gestaltung ihres Stacks mit einbringen möchten, z. B. in Bezug auf die Hardware und die Entscheidung, ob ein Hypervisor verwendet oder die Ressourcen mit anderen geteilt werden sollen oder nicht. Diese Benutzer möchten möglicherweise direkten Zugriff auf die Hardware, wie etwa auf NICs (Network Interface Cards, dt. Netzwerkadapterkarten) oder FPGAs (Field-Programmable Gate Arrays), um die Einstellungen für ihre spezifischen Workloads anzupassen. Möglicherweise möchten sie Software-Development-Kits wie das Data-Plane-Development-Kit (DPDK) integrieren oder die Hardware so optimieren, dass ihre maximal verfügbare Leistungsfähigkeit für einen bestimmten Workload genutzt werden kann.
Diese Benutzer bilden eine neue Kundenkategorie, für die viele Anbieter von Cloud-Diensten nicht ausreichend ausgestattet sind – die traditionelle virtualisierte, mandantenfähige Cloud-Umgebung wird den Bedürfnissen dieser Benutzer nicht gerecht. In einer virtualisierten Umgebung teilen sich Kunden CPU- und Speicherressourcen – was bedeutet, dass die Leistung von einer Instanz zur anderen variieren oder durch Ressourcenkonflikte beeinträchtigt werden kann. Diese Problematik, die durch „lärmende Nachbarn" verursacht wird, kann zu einem unberechenbaren Leistungsverhalten führen, das für Kunden mit umfangreichen oder latenzempfindlichen Workloads erhebliche finanzielle und leistungsbezogene Nachteile mit sich bringt.
„Ich denke, in einem Jahr wird es mehr Bare-Metal-Lösungen und mehr Auslagerung auf GPUs, intelligente NICs und FPGAs geben. Es wird in Zukunft immer mehr spezialisierte Hardware geben und dadurch werden immer mehr Menschen auf Bare Metal umsteigen." – Jacob Smith, Vertriebsleiter, Packet2
Profitieren Sie von der Leistung, dem Zugang zu Hardware und den Anpassungsmöglichkeiten von Bare Metal
Moderne Benutzer fordern ein „Cloud-Erlebnis", das auf dem Konzept der Vollautomatisierung basiert. Die meisten Anbieter, die ausschließlich Cloud-Dienste anbieten, setzen jedoch Abstraktionsebenen (Virtualisierung usw.) ein, um diese Automatisierungsmerkmale zu ermöglichen. Packet entfernt diese Abstraktionen unter Beibehaltung der Automatisierungsmerkmale. Mithilfe dieses Ansatzes werden leistungsstarke Technologieinnovationen wie die skalierbaren Intel® Xeon® Prozessoren, die Intel® Optane™ Technologie und die Intel® FPGAs direkt in die Hände einer größeren Gruppe von Unternehmen gelegt.
Derzeit versorgt Packet fast 1000 Unternehmen, darunter marktführende Kommunikationsdienstleister und SaaS-Unternehmen. Packet hat eine besonders hohe Nachfrage nach Bare-Metal-Dienstleistungen bei Bereitstellungen in Unternehmen und im Edge-Bereich festgestellt. Kunden können aus 11 kuratierten Plattformdesigns wählen oder mit Packet zusammenarbeiten, um eine komplett maßgeschneiderte Umgebung zu erstellen. Kunden zahlen für die Nutzung ihrer dedizierten Single-Tenant-Server im Stundentakt und zahlen eine Gebühr für die ausgehende Bandbreite auf GB-Basis.
Zusammenarbeit treibt die Innovation in der gesamten Branche voran
Als einer der vorherrschenden Innovationsträger im Bereich der Cloud-Infrastrukturen ist Intel ein entscheidender Bündnispartner, wenn es darum geht, mehr Unternehmen den Zugang zu Hardware-Innovationen zu ermöglichen. Packet freut sich besonders über die jüngste Zusammenarbeit mit Intel namens „Accelerate with Optane", in deren Rahmen die beiden Unternehmen Dutzende von Open-Source- und komerziellen Softwareprojekten, die die Vorteile der Intel Optane Technologie nutzen, eingeführt haben. Dies steht in direktem Zusammenhang mit der Vision von Packet, mehr Benutzern zu ermöglichen, Hardware als Innovationsebene zu sehen.
Die Intel Optane Technologie ist eine neue Premiumklasse der Datenspeicherung, die eine erstaunliche Kombination aus hohem Durchsatz, geringer Latenz, hoher Dienstgüte und hoher Belastbarkeit bietet. Das Ziel der Zusammenarbeit zwischen Intel und Packet ist es, Open-Source- und bestimmten kommerziellen Software-Gemeinschaften einen schnellen Zugang zu auf Intel Optane-Technologie basierenden Servern zum Testen, für Prüfungen und Optimierungen zu ermöglichen. Die Teilnehmer des Programms erhalten zudem technische Ressourcen, wie Dokumente und fachliche Beratung, um die Vorteile der Intel Optane Technologie voll auszuschöpfen. Intel und Packet beteiligten sich auch an Bemühungen im Bereich Co-Marketing, um die Erfolgsstorys der Teilnehmer zu erzählen.
Bare Metal bietet Leistungs- und Kostenvorteile
Die Benutzer von Packet sind immer wieder überrascht, wie außergewöhnlich die Leistungsvorteile (und die damit verbundenen Kosteneinsparungen) sind, wenn man von einer traditionellen Public-Cloud-Umgebung auf Bare Metal umsteigt. Dies gilt insbesondere für Cloud-native Benutzer, die buchstäblich mit der Cloud „aufgewachsen" sind. Durch den direkten Zugriff auf physische Geräte ergeben sich sofort erhebliche Leistungsvorteile und in den meisten Fällen auch Kosteneinsparungen. Oft lassen sich Kunden von Geschichten wie der von Dropbox* inspirieren, das vor kurzem Amazon Web Services* (AWS*) zugunsten seiner eigenen Hardware verließ und so über einen Zeitraum von zwei Jahren fast 75 Mio. USD einsparen konnte.3 Packet hilft den Benutzern, viele dieser Vorteile zu erhalten, ohne eine eigene Infrastruktur aufbauen und betreiben zu müssen. Fragen Sie doch einfach Cody Hill, einen Leiter des Infrastrukturbereichs von Platform9*: „Packet besitzt diese einzigartige Fähigkeit, anpassbare Hardware bereitzustellen und sie gleichzeitig vollständig zu automatisieren – es fühlt sich förmlich an, als würden wir virtuelle Maschinen und nicht dedizierte Server nutzen."4 Das Unternehmen hat seine verwaltete Enterprise-Cloud-Plattform in diesem Jahr zu Packet verschoben und profitiert trotz seines schnell wachsenden Geschäftsbereichs von wesentlichen Kosteneinsparungen.
Mit Blick auf die Zukunft untersuchen Intel und Packet, wie sie ihre Zusammenarbeit ausweiten können, um Benutzern wie Platform9 und anderen noch mehr Spitzentechnologie zu bieten. Beispielsweise plant Packet, die Intel Optane Technologie als Teil seiner Standardkonfigurationen anzubieten, und erwägt, wie es Intel FPGAs bereitstellen kann, um Kunden bei der Beschleunigung ihrer Workloads zu unterstützen.
Im Blickpunkt: Packet
Packet wurde 2014 von erfahrenen Experten der Infrastrukturbranche gegründet und verwandelt die Infrastruktur in einen Wettbewerbsvorteil für marktführende Unternehmen weltweit, indem es die Automatisierungsmerkmale der Cloud auf physische Server und Netzwerke überträgt.
Die proprietäre Technologie von Packet unterstützt 60.000 Bare-Metal-Implementierungen pro Monat an 18 öffentlichen Cloud-Standorten und ein beliebtes privates Bereitstellungsmodell ermöglicht es SaaS-Unternehmen und -Gesellschaften, maßgeschneiderte Infrastrukturen auf globaler Ebene zu implementieren. Aufgrund seines flexiblen Bereitstellungsmodells wird Packet weithin als einer der Marktführer im sich schnell entwickelnden Edge-Computing-Bereich anerkannt. Mehr als 16.000 Entwickler nutzen die Packet-Plattform zur Bereitstellung von Bare-Metal-Infrastrukturen, und der Umsatz des Unternehmens steigt von Jahr zu Jahr um 300 Prozent. Zu den Sponsoren von Packet gehören SoftBank*, Dell Technologies Capital*, Third Point Capital*, Samsung NEXT* und Battery Ventures*.
Packet wurde kürzlich als Bereitstellungspartner für das Curiosity IdD-Produkt von Sprint nominiert und war der federführende Partner des stark verbreiteten State of the Edge"-Berichts.
Erkenntnisse
Basierend auf den Erfahrungen von Packet sind die wichtigsten Erkenntnisse die folgenden:
- Wenn Sie Automatisierung und Portabilität (Cloud-nativ) in Betracht ziehen, kann der unmittelbare Zugriff auf innovative Hardware dazu beitragen, dass sich die Leistung und die Lösungen wesentlich verbessern.
- Hardware kann den marktführenden Unternehmen weltweit als Innovationsebene und als Wettbewerbsvorteil dienen.
- Der Zugang zu einer neueren Generation von Intel® Xeon® Prozessoren mit Funktionen wie der Intel® QuickAssist-Technik (Intel® QAT) und Intel® Advanced Vector Extensions 512 (Intel® AVX-512) kann die Rechenleistung verbessern.
- Die skalierbare Intel® Xeon® Prozessorplattform bietet kosteneffiziente Leistung für rechenintensive Workloads wie das Rendern komplexer Bilder und Spezialeffekte sowie maschinelles Lernen.
- Durch die Zusammenarbeit mit Intel können Anbieter von Cloud-Diensten schnell neue Technologien einführen und das technische Know-how von Intel zur Optimierung des Plattformdesigns und der Softwareleistung für die Intel® Architektur nutzen.
Technische Komponenten der Lösung
- Die proprietäre Automatisierungslösung von Packet
- Skalierbare Intel® Xeon® Prozessorreihe
- Intel® Optane™ Solid-State-Laufwerke (SSDs)
PDF herunterladen ›