Gomputes HPC in der Cloud bietet hohe Leistung

Skalierbare Intel® Xeon® Prozessoren und die Intel® Omni-Path-Architektur (Intel® OPA) halfen Gompute, die wachsende Nachfrage nach HPC in der Cloud zu befriedigen.

Auf einen Blick:

  • Gompute bietet seit 2002 HPC auf Anforderung an und ist eines der ältesten Unternehmen, die HPC als Dienstleistung anbieten.

  • Gompute implementierte Lenovo* NextScale-Server mit skalierbaren Intel® Xeon® Prozessoren mit der Intel® Omni-Path-Architektur (Intel® OPA) als Grundlage seines umfassenden HPC-Softwarestacks.

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Kurzübersicht
Wenn technische Organisationen weltweit Zugang zu High Performance Computing (HPC) benötigen – ganz gleich, ob aufgrund eines Mangels an internen technischen Rechenkapazitäten oder um ihre Kapazität zu erweitern – dann nutzen sie die HPC-Cluddienste von Gompute. Als Gompute seine HPC-Ressourcen erweitern musste, war seine langjährige Erfahrung mit den HPC-Technologien von Intel ausschlaggebend dafür, dass es sein System mithilfe von Lenovo* Servern, skalierbaren Intel® Xeon® Prozessoren und Intel® Xeon® Prozessoren E5 v4 und v3 erweiterte – alles verbunden durch Intel® Omni-Path Architecture (Intel® OPA).

Herausforderung
Gompute bietet seit 2002 HPC auf Anforderung an und ist eines der ältesten Unternehmen, die HPC als Dienstleistung anbieten. Sein Cloud-Rechenzentrum in Schweden bietet HPC für Kunden in einem breiten Branchenspektrum weltweit, einschließlich produzierende Industrie, Automobilindustrie und andere technische Anwendungen. „Unsere Kunden führen in der Regel Computer-Aided Engineering (CAE) Workloads wie Crash-Simulation, CFD (Computational Fluid Dynamics), statistische Berechnungen und ähnliches durch“, sagte Daniel Persson, CEO von Gompute.

Das Geschäftsmodell besteht darin, umfassende Angebote von HPC als Service zu bieten, einschließlich Endanwender-Support. „Wir bieten eine übergreifende HPC-Lösung, einschließlich der Software, die unsere Kunden unter Nutzung ihrer nativen GUI ausführen müssen“, erklärte Persson. Gompute bietet sowohl Zugang zu temporärer kommerzieller Software (z. B. ANSYS* Fluent) als auch zu Open-Source-Software. Kunden können auch mit ihren eigenen kommerziellen Software-Lizenzen zu Gompute kommen und ihre Anwendungen auf Gompute-Ressourcen ausführen. „Wir machen das sehr flexibel und bieten eine vollständige Komplettlösung von HPC-Ressourcen“, fügte Persson hinzu.

Im Jahr 2016 steig der Umsatz. Sie mussten weitere HPC-Ressourcen hinzufügen, um den Kundenanforderungen zu entsprechen. Sie hatten schon lange mit dem IBM* System x gearbeitet und seit dem Übergang von IBM Enterprise Server zu Lenovo auch mit Lenovo. Daher wendete das Unternehmen sich bezüglich einer neuen HPC-Lösung an Lenovo.

Abb. 1. Gomputes HPC-Service in der Cloud bietet eine umfassende Lösung mit Rechenkapazität und vielen kommerziellen Software-Angeboten für anspruchsvolle technische Workloads.

Lösung
Gompute hat sich schon jahrelang auf Intel® Technik verlassen. „Wir begannen zunächst mit dem Einsatz des Vorgängers von Intel® OPA, als wir mit Entwicklern bei PathScale arbeiten“, fügte Persson hinzu. PathScale wurde schließlich von QLogic übernommen und Intel erwarb die QLogic-Technologie, aus der Intel® TrueScale-Adapter und letztlich Intel® OPA enstanden. „Wir nutzten dann Intel TrueScale Geräte und als wir von Intels Weiterentwicklung von Intel® OPA erfuhren, wollten wir unbedingt sehen, welchen Leistungszuwachs uns das bringen würde.“

Gomputes System-Erweiterung mit Intel® Xeon®E5 v3 und v4 Prozessoren und Intel® OPA wurde ihrer bereits umfassenden HPC-Cloud-Infrastruktur hinzugefügt. Das umfasst mehrere Knoten mit NVIDIA GPUs für die Visualisierung.

Gompute hat viele Jahre in die Entwicklung einer umfassenden Gompute-Plattform investiert, die sowohl die Grundlage seiner Infrastruktur darstellt, als auch Kunden angeboten wird, die eine interne HPC-Lösung ausführen möchten.

„Wir haben einen gesamten Softwarestack mit einem Interface und den notwendigen Tools entwickelt, um auf unsere Ressourcen zuzugreifen – ganz gleich, ob der Kunde eine hausinterne Gompute-Plattform oder unser Cloud-Rechenzentrum in Schweden nutzt. Wenn sie allerdings daran gewöhnt sind, ihre Aufgaben vor Ort auszuführen, erhalten sie das gleiche Erlebnis in der Cloud. Wenn sie an ein GUI gewöhnt sind, erhalten sie ein GUI; wenn sie an eine Befehlszeile gewöhnt sind, bekommen sie eine Befehlszeile.“ – Daniel Person, CEO von Gompute

Gomputes Software umfasst sowohl Ferndarstellungs-Funktionen als auch Tools zur Beschleunigung der Datenübertragung. Kunden können die visuelle Vor- und Nachbreitung in der Cloud durchführen und die Ergebnisse auf ihrer lokalen Workstation sehen.

Ergebnisse

„Was wir unseren Kunden ermöglichen ist eine bessere Ressourcennutzung. Statt einen großen Cluster oder eine Workstation zu kaufen, die nur gelegentlich zur technischen HPC-Verarbeitung verwendet wird und sonst ungenutzt herumsteht, können sie auf unseren Clustern Zeit reservieren, um genau die für eine Aufgabe erforderliche Rechenleistung zu benutzen.“ – Daniel Person, CEO von Gompute

Und mit dem Softwaresack bietet Gompute eine so nahtlose Erfahrung, als ob man vor Ort am Laptop oder an einem Workstation arbeitet.

„Wir sind sehr froh, diese Maschinen mit der niedrigen Latenz und der hohen Message-Rate von Intel® OPA Fabric nutzen zu können.“ – Daniel Person, CEO von Gompute

Zusammenfassung
Um mit der wachsenden Kundennachfrage mitzuhalten, hat Gompute seine HPC Cloud-Infrastruktur durch eine große Anzahl von Knoten erweitert, die auf Intel® Xeon®E5 v3 und v4 Prozessoren basieren, welche über Intel® OPA miteinander verbunden sind. Mehrere dieser Lenovo Server bieten Visualisierung mit NVIDIA GPUs.

Lösungskomponenten

  • Lenovo Server mit skalierbaren Intel® Xeon® Prozessoren
  • Lenovo NextScale* Server mit Intel® Xeon® E5 v3 und v4 Prozessor
  • Intel® OPA HPC Fabric
  • NVIDIA* Quadro M5000 und K80 GPUs