Telemedizin: heute ein Muss – auf Dauer von Nutzen

Krankenhaussysteme verwenden Telemedizin-Plattformen mit Intel® Technik, um Patienten während der COVID-19-Pandemie eine räumliche Distanzierung zu ermöglichen und gleichzeitig eine personalisierte, verteilte und intelligente Versorgung bereitzustellen.

Die Gesundheitseinrichtungen haben ihre Telemedizintechnik rasch hinter den Kulissen erweitert, um das Infektionsrisiko sowohl für die Beschäftigten im Gesundheitswesen als auch für ihre Patienten zu verringern. Der Nutzen der Telemedizin wird die Krise bei weitem überdauern.

Für die meisten Menschen ist die räumliche Distanzierung eine schwierige Realität des täglichen Lebens. Aber in Krankenhäusern ist eine räumliche Distanzierung fast unmöglich. Jeder Besuch am Krankenbett erhöht das Infektionsrisiko und reduziert wertvolle Vorräte an persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Angesichts der Krise hat sich das Klinikpersonal der Telemedizin zugewandt, die sonst beispielsweise für Telestroke-Anwendungen eingesetzt wird, um Patientenvisiten zu reduzieren, ohne die Pflege zu beeinträchtigen.

Was sie erreichten, war bemerkenswert. Seitdem sich das neuartige Coronavirus weltweit verbreitet hat, ist die Telemedizin zu einer Kernkompetenz für Gesundheitssysteme geworden. Die Zahl der Telemedizin-Anspruchsleitungen stieg zwischen März 2019 und März 2020 um 4.346,94 %.1

Krankenhäuser handelten schnell, um reguläre Räume zu Intensivstationen oder Isolationsräumen zu machen. Telemedizin-Lösungen erleichterten diese Umstellung und ermöglichten es Ärzten und Krankenpflegern, sich sicher um ihre potenziell ansteckenden Patienten zu kümmern, ohne die Qualität ihrer Versorgung zu beeinträchtigen. Die stationäre Telemedizin gibt den medizinischen Fachkräften die Möglichkeit zur Interaktion mit den Patienten in der Einrichtung. Vitalwerte können aus der Ferne überwacht werden, wodurch unnötiger Kontakt und eine Verwendung der begrenzt vorhandenen PSA durch das medizinische Personal minimiert werden.

Gemeinsam mit Telemedizin-Unternehmen hat Intel auf die Krise reagiert und in rasantem Tempo Lösungen für Krankenhaussysteme entwickelt, die auf der vorhandenen Infrastruktur basieren.

Ihr nächster Check-in: Bald auf einem Fernseher in Ihrer Nähe

Banner Health, ein gemeinnütziges Gesundheitssystem mit 28 Akutkrankenhäusern in sechs Bundesstaaten, verzeichnete einen Zustrom von COVID-19-positiven Patienten in seine Krankenhäuser und Notaufnahmen. Banner Health, VeeMed und Intel arbeiten gemeinsam an der Bereitstellung einer Telemedizinlösung für über 1.000 Fernseher im Zimmer in allen 28 Einrichtungen in Kombination mit fortschrittlicher Telemedizin-Software.

Auf diese Weise konnten Spezialisten in Bereichen wie Infektionskrankheiten, Lungenerkrankungen, Intensivpflege, Kardiologie und Nephrologie kritische Beratung für COVID-19-Patienten liefern; dadurch konnte das Personal mehr Patienten aufsuchen, ohne eine Krankheitsübertragung zu riskieren.

Für jedes Setup ist nur ein kleines Intel® NUC Mini-PC-Gerät erforderlich, das zusammen mit einer Kamera und einer Freisprecheinrichtung problemlos an einem vorhandenen Fernseher in Patientenzimmern angebracht werden kann. Das medizinische Personal ruft einfach den Raum an, um sich bei Patienten, die von ihrem Bett aus antworten können, nach ihrem Befinden zu erkundigen, ohne mit einem Wagen, einer Tastatur oder anderen Geräten interagieren zu müssen. Ärzte und Krankenpfleger können mit dem Patienten sprechen und Monitore im Zimmer einsehen, die die Sauerstoffsättigung des Blutes und andere Vitalwerte anzeigen. Die fortschrittliche Kamera ermöglicht es sogar, klar genug heranzuzoomen, um die Pupille eines Patienten zu sehen.2

VeeMed, ein Anbieter von Telemedizin-Lösungen, stellt sicher, dass Ärzte Patienten unabhängig vom Standort behandeln können: zu Hause, in einer Klinik, in einem Krankenhaus, in einer Notfallversorgung oder in einer qualifizierten Pflegeeinrichtung. Die geräteunabhängige Plattform von VeeMed hilft Banner Health und anderen Gesundheitseinrichtungen, die Patientenversorgung kontinuierlich zu verbessern und die Patientenzufriedenheit zu erhöhen.

Auf (sicherem) Erfolgskurs

In der Vergangenheit dauerte die Bereitstellung von Telemedizin-Systemen mehrere Monate. Aufgrund der geringen Größe der Geräte war die Bereitstellung dieser Lösungen jedoch extrem schnell und einfach – jede Installation dauerte nur wenige Stunden. Beginnend mit den Krankenhäusern von Banner Health in Arizona konnten die VeeMed-Teams mehr als 100 Geräte pro Woche einführen. Banner Health plant, diese Systeme in naher Zukunft auch auf Notaufnahmen auszudehnen.

Die Lösungen sind klein, aber nicht zu unterschätzen. Die Intel® NUC Mini-PCs, die in Banner Health Einrichtungen verwendet werden, können alles, was ein Desktop-Computer in voller Größe kann, und benötigen dabei nur wenige Zentimeter Platz.

Dieser Computer mit kleinem Formfaktor lässt sich problemlos und natürlich in HIPAA-kompatible Software wie die Telemedizin-Software von VeeMed integrieren und bietet als Teil der Intel vPro® Technik hardwareverbesserte Sicherheit zum Schutz vernetzter Rechenressourcen. In Bezug auf die Bildqualität sorgt die leistungsstarke Grafikleistung für störungsfreie Streams für Patienten und Pflegekräfte. Ebenso möglich ist eine dezentrale Verwaltung durch den technischen Support, damit sich die IT nicht in Patientenzimmer begeben muss.

Eine Industrie, die sich der Lage gewachsen zeigt

Telemedizin ist nicht immer mit einem Fernseher verbunden.

InTouch Health, eines der weltweit größten Unternehmen für Telemedizin-Technologie an über 3.500 Standorten, hat es den Gesundheitssystemen ermöglicht, sich an Krisenbedingungen anzupassen. Das Unternehmen kann jeden HDMI-Fernseher in ein Portal für die klinische Versorgung verwandeln. Das Unternehmen bietet jedoch auch eine Reihe weiterer Lösungen, darunter Tablets und futuristische selbstfahrende Roboterwagen. Telemedizin-Termine haben zum Schutz von Ärzten und Krankenpflegern beigetragen, während mehr Patienten kontaktfrei versorgt werden konnten.

Die Vorteile gehen auch über die Grenzen der Pandemie hinaus: Patienten mit anderen Krankheiten als COVID-19 oder Patienten, die elektiven Operationen unterzogen werden sollten, konnten sich mithilfe von Telemedizin beraten lassen.

Bei Kunden wie dem Wexner Medical Center an der Ohio State University, Bon Secours Mercy Health, Jefferson, Providence St. Joseph Health, Kaiser Permanente, Pinnacle Health, Mission Health und der Hospital Corporation of America hat Intel das Wachstum von InTouch Health durch umfassende Technologie unterstützt – von In-Device-Prozessoren und speziellen KI-Chips bis hin zu Software für maschinelles Sehen und Backend-Rechenzentrumsverarbeitung.

Der wachsende Reiz der Televersorgung

Während die Branche auch vor der Pandemie stetig gereift ist, hat die COVID-19-Pandemie den Wert der Telemedizin deutlich gemacht. Besonders deutlich wird dies in der Akutversorgung, wo das Personal versucht, eine Ansteckung zu vermeiden und gleichzeitig den Einsatz von PSA-Geräten zu reduzieren. Dies ist jedoch Teil eines viel breiteren Trends im Gesundheitswesen, der sich weit über das Krankenhaus hinaus auf Privathaushalte und Privatpraxen im ganzen Land erstreckt. Laut einer Studie von FAIR Health machen psychiatrische Dienstleistungen ein Drittel aller Telemedizin-Ansprüche aus.1

Der Prozess wird optimiert, um die Effizienz unserer bestehenden Workflows zu erhalten und gleichzeitig wichtige PSA-Ressourcen einzusparen. Noch wichtiger ist, dass die Beziehung zwischen Arzt und Patient auf diesem Weg stärker geworden ist.

Syed Ismail A. Jafri, MD, physician executive for hospital medicine, Banner Medical Group.

Die Maßnahmen zur räumlichen Distanzierung und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit haben dazu geführt, dass 70 % der persönlichen Arztbesuche abgesagt wurden. Laut einer McKinsey-Umfrage geben drei Viertel der Menschen an, dass sie wahrscheinlich Telemedizin nutzen würden, wobei 74 % der derzeitigen Nutzer eine hohe Zufriedenheit angeben.3

Diese Zahl steigt bei Senioren: 91 % der Telemedizin-Nutzer berichteten über positive Erfahrungen. 4

Aber nicht nur die Patienten empfinden die Erfahrung als positiv. 57 % der Gesundheitsdienstleister betrachten Telemedizin heute positiver als vor der Pandemie, und 64 % kommen mit der Verwendung besser zurecht. Es gibt deutliche Verbesserungen hinsichtlich Kosten, Effizienz und Komfort.

Es hat eine Krise gebraucht, um dies zu realisieren, aber es gibt einen Grund dafür, warum die Televersorgung enorm populär geworden ist.

Für weitere Informationen zu den Telemedizin-Partnern von Intel besuchen Sie bitte InTouch HealthBanner Health und VeeMed

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