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Intel® I/O-Beschleunigungstechnik

Höhere Reaktionsgeschwindigkeit bei Netzwerkanwendungen mit effizienterem Datenfluss und weniger System-Overhead: Heutige Multiport-GbE und -10GbE-Netzwerkadapter liefern enorme Datenbandbreiten, die hochentwickelte Server-I/O-Subsysteme erfordern, um Hindernisse für die volle Leistungsentfaltung aus dem Weg zu schaffen.

Die Intel® I/O-Beschleunigungstechnik (Intel® I/OAT), eine Komponente der Intel® Virtualisierungstechnik für Konnektivität, verbessert den Datenfluss in allen Bereichen der Plattform und ermöglicht so eine höhere Systemleistung.

 

I/O-Beschleunigung für konsolidierte Arbeitslasten

Für die Serverkonsolidierung werden große Mengen virtueller Maschinen (VMs) pro physischem Server benötigt. Intel I/OAT hilft sicherzustellen, dass der sich dabei ergebende Datenverkehr die Server-I/O-Kapazitäten nicht übersteigt:

  • Durchsatz: Verbessert die CPU-Netzwerkschnittstellen-Integration für höhere Geschwindigkeiten beim Kopieren in den Speicher.
  • Skalierbarkeit: Erhöht die Kontrolle über die Interrupt-Verarbeitung, einschließlich Priorisierung und Ressourcenzuordnung.
  • Effizienz: Bietet eine Alternative zur Interrupt-Verarbeitung und zum Kopieren jedes einzelnen Pakets vom System in den Benutzerspeicher.

Diese Funktionen ermöglichen im Zusammenspiel die plattformweite Beseitigung von Engpässen für den Datenfluss.

 

Integriertes Paket mit leistungssteigernden Funktionen

Bei Intel I/OAT handelt es sich um eine Zusammenstellung von Techniken, die jede für sich genommen leistungssteigernd wirken.

Die Intel I/OAT-Funktionen sorgen für eine plattformweit höhere Datenbeschleunigung:

  • Intel® QuickData-Technik: Ermöglicht das Kopieren von Daten durch den Chipsatz statt durch die CPU, um Daten effizienter durch den Server bringen zu können und für einen schnellen, skalierbaren und zuverlässigen Durchsatz zu sorgen.
  • Direct Cache Access (DCA): Ermöglicht es einem dafür vorgesehenen I/O-Gerät, wie einem Netzwerk-Controller, Daten direkt im CPU-Cache abzulegen. Dadurch reduziert sich die Zahl der Cache-Fehler, während gleichzeitig die Reaktionszeiten der Anwendung erhöht werden.
  • Extended Message Signaled Interrupts (MSI-X): Verteilt I/O-Interrupts an die verfügbaren CPUs und Cores und sorgt so für eine höhere Effizienz, eine bessere CPU-Auslastung und eine höhere Anwendungsgeschwindigkeit.
  • Receive Side Coalescing (RSC): Fasst Pakete aus demselben TCP/IP-Fluss in einem großen Paket zusammen und hilft so, die pro Paket anfallenden Verarbeitungskosten zu reduzieren und die TCP/IP-Verarbeitung zu beschleunigen.
  • Interrupts mit geringer Latenz: Die Interrupt-Intervallzeiten können in Abhängigkeit von der Latenzempfindlichkeit der Daten geändert werden, wobei auf Kriterien wie die Portnummer oder die Paketgröße zurückgegriffen wird. Das Ergebnis ist eine höhere Verarbeitungseffizienz.