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Intel® Virtualisierungstechnik (Intel® VT)

Selbst wenn Ihr Unternehmen bereits Virtualisierungslösungen einsetzt, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, mit denen Sie noch mehr erreichen können.

Virtualisierung bietet mittels Hardware-Abstraktion die Voraussetzung, dass mehrere Workloads einen Teil der Systemressourcen gemeinsam nutzen können. Auf virtualisierter, gemeinsam genutzter Hardware lassen sich unterschiedliche Aufgaben, die voneinander vollständig isoliert sind, gleichzeitig ausführen – bei flexibler Infrastruktur-Migration und Skalierung.

Unternehmen können durch Virtualisierung deutliche finanzielle und betriebliche Vorteile erzielen, da dieser Ansatz Verbesserungen der Serverauslastung und -konsolidierung, dynamischen Ressourcenzuteilung und -verwaltung, Workload-Isolierung, Sicherheit und Automatisierung zur Folge hat. Virtualisierung ermöglicht bedarfsgesteuertes Self-Provisioning von Services und softwaredefinierte Ressourcen-Orchestrierung, wobei sich die eingesetzte Lösung – abgestimmt auf die speziellen Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens – ortsunabhängig in einer hausinternen oder externen Hybrid-Cloud skalieren lässt.

Die Intel® Virtualisierungstechnik (Intel® VT) steht für eine wachsende Palette von Techniken und Funktionsmerkmalen, mit denen Virtualisierung durch die Beseitigung von Leistungsoverheads und die Verbesserung der Sicherheit praktikabler wird. Durch die Hardware-Unterstützung, die die Intel® VT für die Virtualisierungssoftware bereitstellt, lässt sich deren Größe, Kosten und Komplexität verringern. Besondere Aufmerksamkeit erhält zudem die Senkung des Virtualisierungs-Overheads im Cache, dem I/O-Bereich und dem Arbeitsspeicher. Infolge der Entwicklung der letzten circa zehn Jahre steht die Intel® VT heute einer beachtlichen Anzahl von Hypervisor-Anbietern, Lösungsentwicklern und Benutzern zur Verfügung und kommt bei einer großen Anzahl von Kunden im Consumer-, Enterprise-, Cloud-, Kommunikations-, Technical-Computing- und anderen Bereichen zum Einsatz.

Das Portfolio der Intel® VT-Funktionen umfasst derzeitig:

CPU-Virtualisierung: Diese Funktionen ermöglichen eine höchst zuverlässige Abstraktion des vollen Potenzials von Intel® CPUs für virtuelle Maschine (VM). Die gesamte Software lässt sich ohne Leistungseinbußen oder Kompatibilitätseinschränkungen in der VM ausführen, als ob sie nativ auf einer dedizierten CPU laufen würde. Zudem besteht Unterstützung für Live-Migrationen zu einer anderen Intel® CPU-Generation sowie geschachtelter Virtualisierung.

Arbeitsspeicher-Virtualisierung: Diese Funktionen ermöglichen die Abstraktionsisolierung und Überwachung des Arbeitsspeichers auf Basis einzelner virtueller Maschinen (VM). Zudem können sie auch Livemigrationen von VMs unterstützen und die Fehlertoleranz und Sicherheit verbessern. Zu den Funktionen gehören zum Beispiel DMA-Remapping (Direct Memory Access) und Extended Page Tables (EPT), einschließlich der zugehörigen Erweiterungen LRU- (Least recently used) und Dirty-Bits sowie schnelles Switching von EPT-Kontext.

I/O-Virtualisierung: Diese Funktionen ermöglichen die Verschiebung der Multicore-Paketverarbeitung zu Netzwerkadaptern sowie eine direkte Zuordnung von virtuellen Maschinen zu virtuellen Funktion, einschließlich Festplatten-I/O. Zu den Funktionen gehören zum Beispiel Virtual Machine Device Queues (VMDQ), Single-Root-I/O-Virtualisierung (SR-IOV, ebenfalls ein PCI-SIG-Standard) und Erweiterungen der Intel® Data-Direct-I/O-Technik (Intel® DDIO).

Intel® Grafik-Virtualisierungstechnik (Intel® GVT): Diese Technik gestattet VMs eine volle und/oder gemeinsame Zuweisung der Grafikprozessoren (GPUs) und Beschleunigungsengines, die in Intel System-on-a-Chip-Produkten integriert sind. Sie unterstützt Nutzungsszenarien wie Workstation-Remoting, Desktop-as-a-Service, Mediastreaming und Online-Gaming.

Virtualisierung der Sicherheits- und Netzwerkfunktionen:Diese Funktionen ermöglichen die Transformation herkömmlicher Netzwerk- und Sicherheitsaufgaben. Virtuelle Funktionen lassen sich auf Standardservern an beliebigen Orten in Rechenzentren, Netzwerkknoten oder der Cloud implementieren und intelligent neben geschäftlichen Aufgaben ausführen. Zu den Intel® Techniken, die dies ermöglichen, gehören zum Beispiel das Data-Plane-Development-Kit (DPDK), die Intel® QuickAssist-Technik und Hyperscan.

Intel® Embedded-Design-Center (Intel® EDC)


Das Intel® EDC bietet Ressourcen, Tools und Support für Entwickler intelligenter Systeme.

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