Von: Alan Donahue
Heutzutage können Benutzer rund um den Globus mit ihrem Notebook über Drahtlosnetzwerke online gehen, aber der Preis für diesen hohen Komfort ist ein beschränkter Arbeitsbereich, insbesondere auf dem Notebookbildschirm. Zuhause sollten Benutzer Komfort und Flexibilität genießen – ohne die Einschränkungen, die unterwegs bestehen. Am praktischsten ist es, zu Hause ganz einfach einen zweiten Monitor an das Notebook anzuschließen.
Statt Ihren Notebookbildschirm mit zahlreichen Fenstern, Browser-Registerkarten und minimierten Anwendungen zu überfrachten, lässt sich die verfügbare Bildschirmfläche mithilfe eines zweiten Monitors erheblich vergrößern. Zudem wird der Arbeitsablauf dadurch deutlich optimiert. Ob Sie Windows 7*, Vista* oder XP* verwenden, die Einrichtung eines Notebooks für die Nutzung von zwei Bildschirmen ist ein Kinderspiel.
In der digitalen Welt können Sie blitzschnell auf Musik, Filme und Spiele zugreifen. Statt in Microsoft Word* einen Text zu tippen und dabei regelmäßig den Kopf zu verdrehen, um einen Blick auf den Fernseher zu erhaschen, können Sie auf dem Notebookbildschirm in Word arbeiten und auf dem externen Bildschirm mittels Hulu* Spielfilme und TV-Sendungen ansehen.
Die Nutzung von zwei Monitoren ist für verschiedenste berufliche Zwecke gang und gäbe, etwa für Grafikdesign, Videobearbeitung und Animationen. Der erweiterte Bildschirmbereich erleichtert den Arbeitsablauf, da sich der Mauszeiger ganz einfach von einem Bildschirm zum anderen bewegen lässt.
Mit einem zweiten Monitor genießen Sie außerdem eine bessere Auflösung. LCDs bieten höhere Aktualisierungsraten und mehr Anpassungsmöglichkeiten hinsichtlich Kontrast und Helligkeit, die Sie je nach Bedarf einstellen können. Wenn Sie beide Bildschirme verwenden, ist der Energieverbrauch zwar etwas höher, allerdings können Sie zu Hause bequemer arbeiten.
Wählen Sie das richtige Kabel aus, um den Bildschirm korrekt an Ihr Notebook anzuschließen. Die Anschlüsse finden Sie an den Seiten und auf der Rückseite Ihres Notebooks. Am gebräuchlichsten sind der VGA- und der DVI-Anschluss. Der VGA-Stecker ist 15-polig, bei DVI sind es hingegen 29 Kontaktstifte. Moderne LCDs haben sowohl VGA- wie auch DVI-Eingänge, während ältere, kastenförmige Röhrenbildschirme normalerweise einen VGA-Anschluss nutzen.
Wenn Ihr Notebook keine geeigneten Anschlüsse hat, müssen Sie die Monitorverbindung über den USB-Eingang mit einem USB-zu-VGA-Adapterkabel herstellen. Einige HD-LCDs verfügen über einen HDMI-Ausgang, der für den korrekten Anschluss an ein Notebook ein HDMI-DVI-Verbindungskabel benötigt. Sie erhalten diese Kabel in einem Computerfachgeschäft oder im Internet.
Benutzer von Windows XP* oder Vista sollten ihr Notebook zuerst vollständig herunterfahren. Unter Windows 7* muss der Computer nicht unbedingt ausgeschaltet werden.
Schließen Sie den Bildschirm mit einem geeigneten Kabel an das Notebook an. Stellen Sie sicher, dass die Farbe des Kabelanschlusses der Farbe des Eingangssymbols entspricht. Stecken Sie das Kabel vorsichtig in die Buchse, damit keine Kontaktstifte verbogen oder abgebrochen werden.
Achten Sie darauf, dass das Kabel fest mit dem Notebook verbunden ist. Schließen Sie anschließend das Stromkabel am Monitor an und schalten Sie ihn ein. Warten Sie einen Augenblick, bis die Anzeige erscheint. Benutzer von Windows 7, die das Notebook nicht ausgeschaltet haben, sehen nun möglicherweise bereits den erweiterten Desktop auf dem zweiten Bildschirm. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, fahren Sie weiter unten mit „Einstellungen anpassen“ fort.
Andernfalls schalten Sie das Notebook nun ein und warten Sie, bis es hochgefahren ist. Es sollte den Monitor automatisch erkennen und die entsprechende Anpassung vornehmen. Wenn der Monitor schwarz bleibt, drücken Sie auf Ihrem Notebook die Taste für die Anzeigefunktion. Die Taste hat normalerweise die Bezeichnung „CRT/LCD“ oder das Bild eines Monitors. Drücken Sie diese Taste einmal, um den Monitor zu aktivieren.
Wenn Sie den Monitor rechts vom Notebook einrichten, müssen Sie eine kleine Anpassung vornehmen, denn standardmäßig erfolgt die Erweiterung nach links. Ziehen Sie in den Dialogfenstern „Anzeigeeinstellungen“ oder „Bildschirmauflösung anpassen“ das Symbol des angeschlossenen Monitors auf die rechte Seite des Notebookmonitors. Damit erfolgt die Bildschirmerweiterung nicht mehr auf der linken, sondern auf der rechten Seite. Klicken Sie auf „Übernehmen“, um die Einstellungen zu speichern.
Die Verbindung lässt sich ziemlich einfach herstellen. Unter Windows 7 benötigen Benutzer gerade einmal einige Sekunden und müssen keine oder nur wenige Anpassungen vornehmen. Überlegen Sie sich, wofür Sie die beiden Monitore am häufigsten verwenden werden und passen Sie die Einstellungen je nach Bedarf an.
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