CeBIT 2017: Intel inszeniert digitalen Fortschritt als multidimensionale Erlebniswelt

Das moderne Rechenzentrum ist der Motor innovativer Technologien. Das demonstriert Intel besonders eindrucksvoll auf der CeBIT 2017 mit zwei Showcases zu industriellen Drohnen und selbstfahrenden Autos.

Intel gehört zu den Vorreitern der digitalen Globalisierung. Dank der innovativen Entwicklungen, mit denen das Unternehmen die Grenzen der Technik ständig neu definiert, schafft es die Basis für erlebbaren Fortschritt und digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Seine neuesten Technologien, Produkte und Anwendungen präsentiert Intel derzeit auf der CeBIT in Hannover, und unterstreicht mit ihnen eindrucksvoll seine erfolgreiche Transformation vom PC-Unternehmen zum branchenübergreifenden Innovationstreiber.

Zum umfassenden Messe-Portfolio zählen hochleistungsfähige Lösungen aus den Bereichen Internet der Dinge, Cloud-Computing, Big Data, Künstliche Intelligenz, Deep Learning und 5G. In den Mittelpunkt dieser Innovationen stellt Intel das Rechenzentrum, das gleichermaßen als Enabler und Motor fungiert. Wie das in der Realität aussieht, veranschaulicht das Unternehmen unter anderem anhand von zwei Showcases, die sich bereits am Eröffnungstag der Messe als absolute Besuchermagneten herauskristallisierten: der Intel® CeBIT Drone Park und ein in Kooperation mit BMW vorgestelltes Mobilitätskonzept.

Wirtschaftlicher Mehrwert aus der Luft

Wie vielfältig und innovativ die Einsatzszenarien für intelligente unbemannte Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Vehicles, UAVs) sind, demonstriert Intel in einer beeindruckenden Live-Inszenierung auf dem Freigelände vor Halle 2, die in Kooperation mit der Deutschen Messe AG* realisiert wird. Auf dem speziell präparierten Parcours des Drohnenparks werden vier Anwendungsfälle für die Besucher realitätsnah simuliert: Diese zeigen, wie mit Hilfe von UAVs Ölplattformen, Brücken und Solaranlagen inspiziert oder automatisiertes 3D-Mapping durchführt werden kann. Hierzu wurden auf dem Freigelände unter anderem Sonnenkollektoren und ein Bohrturm-Modell im Maßstab von 1:15 aufgebaut. Für die Demonstrationen kommt mit der Intel® Falcon™ 8+, eine äußerst leistungsstarke UAV aus dem Industriebereich zum Einsatz. Die Drohne mit AscTec* Trinity Technologie – einer dreifach redundanten Steuerungseinheit – ist einer der derzeit fortschrittlichsten Multikopter für professionelle Luftaufnahmen in Full-HD-Qualität.

Während eines einzigen Demo-Flugs wird von ihr eine Datenmenge produziert, die leicht die Festplatte eines neuen Computers füllen kann. Der wirtschaftliche Wert dieser Informationen kann aber nur erschlossen werden, indem sie schnell und präzise analysiert und in umsetzbare Erkenntnisse verwandelt werden. Moderne Rechenzentren bilden daher für industrielle Drohnenanwendungen das entscheidende Fundament. Diese digitale Wertschöpfungskette kann im Drohnenpark ebenfalls miterlebt werden: Anhand von Videos wird an einer Kontrollstation gezeigt, wie die intelligenten fliegenden Computer in der Luft wichtige Daten sammeln. Diese werden umgehend im Rechenzentrum verarbeitet, analysiert und in verwertbare Informationen umgewandelt, um daraus wirtschaftlichen Mehrwert bietende Schlüsse zu ziehen.

Neben kommerziellen Inspektionen von Solaranlagen und Ölbohrplattformen lassen sich Multicopter in vielen weiteren industriellen Umgebungen einsetzen. Dank integrierter Sensoren und fortschrittlichster Computer- und Kommunikationstechnik eignen sie sich beispielsweise auch für die Überwachung von Bauprojekten oder Vermessungen und hochpräzise Kartierungen. Besucher des Drohnenparks haben Gelegenheit, sich aus erster Hand über die neuesten Entwicklungen zu informieren, sich mit Experten austauschen und täglich an Flugshows teilzunehmen.

Die Autos der Zukunft können sehen

Ein weiteres eindrucksvolles Erlebnis erwartet Besucher der CeBIT auf dem Intel-Stand. In einer Multimedia-Demo mit dem BMW* i8 können sie in die virtuelle Datenwelt der autonomen Fahrzeuge eintauchen. Über ein Microsoft* HoloLens Headset werden die Informationen, die zwischen Auto, Fahrer und Umgebung ausgetauscht werden, in der erweiterten Realität (Augmented Reality) sichtbar. Der Showcase vermittelt einen bleibenden Eindruck davon, wie die Sensoren eines hochmodernen Fahrzeugs ihre Umgebung wahrnehmen und wie die Autos der Zukunft „sehen“.

Die für die automatisierte Mobilität der Zukunft eingesetzte Technik ist mit jener der industriellen Drohnen vergleichbar. Denn auch hier spielt die Verarbeitung enormer Datenmengen eine tragende Rolle. Ein autonomes Auto wird künftig rund 4.000 Gigabyte an Informationen pro Tag generieren, wovon aber nur ein geringer Anteil von der fahrzeuginternen Technik verarbeitet wird. Ein Großteil der Daten gelangt direkt in die Cloud, wo sie zur Aktualisierung und Verbesserung der Fahrsysteme für alle Verkehrsteilnehmer beitragen. Den Einsatz der dafür notwendigen Technologien wie Maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz ermöglichen hochleistungsfähige Rechenzentren, die damit zum Motor für die Entwicklung des autonomen Fahrens werden.

Ergänzt werden die Rechenzentren durch revolutionäre In-Vehicle- und Netzwerktechnologien, die Intel ebenfalls maßgeblich vorantreibt. Dazu gehören die Intel® GO™ Lösungen, die für die Entwicklung und Steuerung autonom fahrender Autos konzipiert wurden. Die Plattformen bieten neben der fahrzeuginternen Datenerfassung und -verarbeitung auch die Anbindung an das kommende 5G-Mobilfunknetz, das für die Kommunikation der Fahrzeuge untereinander und mit der Cloud genutzt werden wird.

Rechenzentrum als Treiber intelligenter Systeme

Ob industrielle Drohnen oder autonomes Fahren – beide Showcases machen eine Entwicklung auf besonders anschauliche Weise deutlich: Das Rechenzentrum steht im Mittelpunkt aktueller und künftiger technischer Innovationen. Es fungiert als Gehirn, das die auf der Straße oder in der Luft erfassten Daten verarbeitet, auswertet und damit zum lebenswichtigen Treiber der beiden Systeme wird.

Das gilt auch für zahlreiche andere Branchen und Unternehmensbereiche, in denen immer mehr Daten generiert werden. Um diese in möglichst kurzer Zeit auszuwerten, sind in nahezu jedem Geschäftsumfeld leistungsstarke und flexible IT-Umgebungen erforderlich, die sich auf schnell wechselnde Anforderungen anpassen lassen. Denn erst durch die Analyse und sinnvolle Nutzung der enormen Datenmengen, die vernetzte Geräte und Cloud-Dienste erzeugen, schaffen Unternehmen die Grundlage für ihre Innovationskraft und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.