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Cloud-Storys: IaaS-Beispiele

Johns Hopkins liefert Computer- und Datenspeicher-Infrastruktur als Dienst

Von Steve Sears, Director, Cloud and Virtualization Services, Johns Hopkins Medicine

 

An der Johns Hopkins University stellt die IT-Abteilung Kunden in unseren verschiedenen Institutionen über die „Enterprise Networking & Computing Technologies“-Organisation eine Reihe von IT-Infrastrukturdiensten bereit. Als Reaktion auf wachsende Anforderungen vergrößert unsere neu organisierte Cloud and Virtualization Services Group die Verfügbarkeit von Server-, Datenspeicher- und Client-Zugangs-Lösungen für verteilt arbeitende IT-Organisationen und Wissenschaftler.

Die Servervirtualisierung und Datenspeicherdienste werden als großangelegte Rechenressource der Enterprise-Klasse betrieben. Die Organisation unterstützt über 1.500 virtuelle Server, die wiederum 70 Prozent der Serverinfrastruktur ausmachen, und hat es sich zum Ziel gesetzt, eine EDV-Umgebung der nächsten Generation einzurichten. Die Entwicklung von Lösungen für den Clientzugang erfolgt rasant, um einem größeren Nutzersegment Desktop-Virtualisierungslösungen sowie virtualisierte Anwendungsdienste bereitzustellen. Durch die Bereitstellung von über 6.000 virtuellen Desktops für die Johns Hopkins hat die Organisation Erfahrungen bei der Skalierung und Weiterentwicklung der Systemmanagementpraktiken für diese Lösungen gesammelt. Und was noch wichtiger war: Durch das Einrichten der Supportsysteme, die in einer virtuellen Umgebung herausragende Nutzungseigenschaften bieten sollten, hat die Organisation das Know-how und Vertrauen erlangt, um die nächste Generation einer auf die Benutzer ausgerichteten Computerumgebung zu gestalten.

Heute werden Ressourcen in Pools auf Datenspeichersystemen und Virtualisierungsplattformen zusammengefasst; Flexibilität ist vorhanden und Dienste sind gefragter denn je. Im Hintergrund besteht ein gewisser Grad an Automatisierung, und viele der für ein Self-Service-Portal benötigten Tools und Prozesse sind bereits implementiert. Kurz gesagt: Wir sind bereit für den nächsten logischen Schritt – die Implementierung einer Cloud-Computing-Lösung.

Aus Kundenperspektive besteht der deutlichste Unterschied zwischen dem heuten Ressourcenpool und einem Cloud-Computing-Ansatz darin, wie Ressourcen kreiert werden und wie darauf zugriffen wird. Die meisten Dienste erfordern die Verwendung verschiedener Tools durch IT-Nutzer, Abfragemethoden und Personal, um einen Server in Gang zu setzen.

Dies sind Routineaufgaben und keine große Hürde für diejenigen, die innerhalb der zentralen IT-Organisation tätig sind. Allerdings kann es für eine breitere Gruppe eine erhebliche Herausforderung sein, an ein Endprodukt zu gelangen. Cloud-Computing mindert einige dieser Probleme, indem es Tools und Prozesse einführt, die eine vollständige Server- und Datenspeicherumgebung bereitstellen, die keiner Interaktion durch IT-Spezialisten bedarf.

Ein Schwerpunkt unseres Cloud and Virtualization Services Teams besteht darin, die Arten von Diensten zu ermitteln, die für verteilt arbeitende IT-Gruppen, Wissenschaftler und Abteilungen von Nutzen sind. Wir haben allgemeine Dienste definiert, wie das Hosting virtueller Server, Datenspeicher und virtuelle Desktops. Um die Einführung zu erleichtern, definieren wir Dienste auch basierend auf ihrer Nutzung: zum Beispiel Analysefunktionen für Abteilungen, Desktops für Wissenschaftler, Labor- und Testumgebungen, Schulungsumgebungen und mobile Nutzung.

Wir haben die Kosten technischer Lösungen rund um eine Reihe von Themen ermittelt, die auf den Anforderungen basieren, welche Kunden an die Infrastructure-as-a-Service(IaaS)-Angebote stellen. In unserem Service-Katalog sind die Auswahlmöglichkeiten klar mit den geeigneten Optionen und Preisen bezeichnet und zusammengefasst, was IT-Kunden die Suche nach den für sie richtigen Diensten erleichtert. Während zahlreiche Serviceprovider ihre Dienste mit Bezeichnungen wie „Silber, Gold und Platin“ oder „Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten“ versehen, haben wir es nützlich gefunden aufzuzeigen, was diese Begriffe umfassen, um dadurch konkretere Entscheidungen und Optionen zu ermöglichen.

Unser Katalog bietet eine Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten für Rechner, Datenspeicher, Datenschutz, Management, Netzwerktechnik sowie Betriebssysteme und Dienste. Während viele dieser Dienste kostenlos inkludiert sind, gehen andere mit dem Bedarf an zusätzlichen Ressourcen und stufenweise ansteigenden Gebühren einher. Wir bieten auch zusätzliche Tools, wie Load-Balancing, Datenreplikation und Systemverwaltung, wodurch die für wesentlich mehr Systeme verfügbare Gesamtfunktionalität weiter gesteigert werden konnte.

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Steve Sears

Steve Sears

 

„Wir haben die Kosten technischer Lösungen rund um eine Reihe von Themen ermittelt, die auf den Anforderungen basieren, welche Kunden an die IaaS-Angebote stellen.“