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Cloud-Storys: Personalisiertes Fitnesstraining

Athletes‘ Performance bietet personalisiertes Training über die Cloud

Von Jon Zerden, CIO, Athletes‘ Performance

 

Athletes‘ Performance nutzt eine Cloud-basierte Anwendung und computergestützte, vernetzte Fitnessgeräte (z. B. Laufbänder oder Ellipsentrainer), um der breiten Masse Zugang zu einem personalisierten Fitnesstraining zu ermöglichen. Mit diesem Ansatz wird jedem Fitnesscentermitglied quasi ein eigener Personal Trainer zur Seite gestellt.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Wir erfassen für jeden Nutzer unterschiedliche Datenpunkte, zum Beispiel ob sie Gewicht verlieren oder ihre Muskeln aufbauen wollen, wie sie sich an diesem Tag fühlen, wie effizient ihr letztes Training war, wie viel Zeit seit dem letzten Training vergangen ist, einen Vergleich zwischen dem vorgesehenen und tatsächlich abgeschlossenen Training und vieles mehr. Während des Trainings zeichnen wir darüber hinaus in Echtzeit die Wirksamkeit der Trainingsaktivitäten auf, einschließlich Herzfrequenz, Anstrengungsgrad und Gesamtleistung. Anschließend führen wir die historischen Daten mit den neuesten Trainingsergebnissen zusammen, um Benutzern jedes Mal, wenn sie ins Fitnesscenter kommen, das optimale Training anzubieten.

Das Einzigartige an unserem Programm ist unser geistiges Eigentum, aber es ist unsere Cloud, die es weitgehend skalierbar und für Fitnesscenter erschwinglich macht. Wir mussten unsere Anwendung speziell für den Betrieb in der Cloud konzipieren. Da die Anwendung zum Beispiel einen Echtzeitdatenaustausch zwischen den Knoten und der Cloud benötigt, mussten wir Code entwickeln, mit dem die Cloud die Latenzen und Unterbrechungen, die von einzelnen Knoten ausgehen, effektiv bewältigen kann.

Unsere Private Cloud basiert auf Intel® Xeon® Prozessoren und wurde speziell mit Blick auf eine schrittweise Erweiterung um zusätzliche Fitnessgeräte entwickelt. Sie kann tausende Maschinen an hunderten Standorten unterstützen. Obwohl jede zweistündig Trainingseinheit etwa 2 MB an Daten generiert, können wir die Daten aller vernetzten Benutzer, Geräte und Standorte gleichzeitig erfassen, während unsere Anwendung die Daten in Echtzeit analysiert, um jedem Benutzer zweckgerichtetes Feedback zu liefern. Diesen Austausch haben wir für eine halbe Million gleichzeitig aktiver Knoten erfolgreich getestet.

Wir können unser Computersystem, das auf einem Intel® Core™ i5 Prozessor basiert, auf jedem beliebigen computergestützten Fitnessgerät installieren. Dazu tauschen wir einfach das Originalcomputersystem durch unseren Knoten aus und schalten ihn ein. Ein neuer Standort lässt sich einfach und schnell einrichten und in Betrieb nehmen, was den Betreibern von Fitnesscentern Ausfallzeiten erspart und einen flüssigen Umstieg zum neuen Programm ermöglicht.

Um die Kosten der Fitnesscenterbetreiber noch weiter zu senken, warten wir die Geräte ferngesteuert. Hierfür kommt die in den Fitnesscomputern integrierte Intel® Active-Management-Technik1 zum Einsatz. Von unserer Cloud aus können wir jeden Maschinenknoten, der Probleme bereitet, analysieren, neu starten, warten und instand setzen. Darüber hinaus können wir mithilfe dieser Fernverwaltungstechnik die Sicherheit eines Standorts prüfen. Dies verringert die Supportkosten für unsere Geräte, da weniger Vor-Ort-Einsätze erforderlich sind.

Fragen Sie einen beliebigen Benutzer, Fitnesscenterbetreiber, Wellness-Manager oder anderen Administrator unseres Programms, warum es sinnvoll ist und Sie werden erfahren, dass die Möglichkeit, das Programm auf jeden Teilnehmer abzustimmen, ein wesentlicher Aspekt ist. Aber dass dies auch ohne übermäßigen finanziellen Aufwand realisierbar ist, ist letztendlich der entscheidende Punkt. Und so setzen wir unsere Cloud ein, um der breiten Masse Zugang zu gesundheitsförderndem Fitnesstraining zu bieten.

Jon Zerden

 

„Das Einzigartige an unserem Programm ist unser geistiges Eigentum, aber es ist unsere Cloud, die es weitgehend skalierbar und für Fitnesscenter erschwinglich macht.“

 

Produkt- und Leistungsinformationen

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1. Für die Sicherheitsfunktionen der Intel® Active-Management-Technik ist ein geeigneter Chipsatz, entsprechende Netzwerkhardware und Software sowie eine Verbindung mit dem Firmennetzwerk erforderlich. Bei einer VPN-Verbindung, die auf dem Betriebssystem des Computers basiert bzw. bei einer Funkverbindung, im Akkubetrieb, im Standby- oder Ruhezustand und bei abgeschaltetem Gerät ist die Intel Active-Management-Technik eventuell nicht verfügbar bzw. können bestimmte Funktionen eingeschränkt sein. Für die Einrichtung der Intel Active-Management-Technik muss das System konfiguriert und es müssen eventuell Skripts für die Managementkonsole erstellt oder eine weitere Integration in bestehende Sicherheitsstrukturen vorgenommen werden. Außerdem kann es notwendig sein, bei der Einbindung neuer Geschäftsabläufe Änderungen vorzunehmen. Weitere Informationen siehe http://www.intel.de/content/www/de/de/architecture-and-technology/intel-active-management-technology.html.